KONZERTARCHIV
Musikprogramm 2011
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CROSS THE BORDER I
Grenzen zu überschreiten ist eine zwiespältige Angelegenheit: Neben der Entdeckung von Neuem und Unbekanntem lauert auch die Angst vor dem Ungewohnten. Dieser Ambivalenz widmet sich das diesjährige Musikprogramm des Essl Museums, wo Grenzlinien zwischen Musikstilen, Genres und Ästhetiken lustvoll ignoriert werden. Wenn sich etwa das Wienerlied-Duo "Die Strottern" auf elektronische Abwege begibt oder die Geigerin und Drehleier-Virtuosin Stevie Wishart traumwandlerisch zwischen Mittelalter und Neuzeit umherstreicht.
Im Rahmen des Festvals WIEN MODERN gelangt ein Kompositionsauftrag von Gerd Kühr im SCHÖMER-HAUS zur Uraufführung, und im alljährlichen Adventkonzert hören wir eine Konfrontation der berühmten Goldberg-Variationen mit elektronischen Klängen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen spannende Abenteuer des Hörens und Erlebens!
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CROSS THE BORDER II
Grenzen geben Sicherheit, aber sie engen auch ein. Ihre Überschreitung ist immer problematisch und oftmals mit einem Bruch von Tabus verbunden. Dieses Spannungsfeld beleuchtet das Musikprogramm des Essl Museums im Jahr 2011. Unterschiedlichste MusikerInnen haben dafür Projekte entwickelt, in denen die Grenzen des eigenen Metiers ausgelotet und - durch Einbeziehung elektronischer Medien und anderer Kunstsparten - erweitert werden. Das SCHÖMER-HAUS, das wir als Konzertsaal nützen, wird diesmal Schauplatz eines europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs für neue Streichquartettkompositionen. Auch hier werden die Grenzen durchlässig für neue Entwicklungen und Positionen, die sich ausserhalb des vertrauten Mainstreams befinden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen spannende Abenteuer des Hörens und Erlebens!
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KRK
Mi 19.01.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Grenzüberschreitungen zwischen Kontrabass und Elektronik
- George Cremaschi (New York): Kontrabass & Analog-Elektronik
- Matt Ostrowski (Brooklyn): Digital-Elektronik & Controller
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KRK ist das Projekt zweier herausragender Musiker auf dem Feld der experimentellen Avantgarde. Gemeinsam können sie sich auf mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Musikern wie Evan Parker, John Zorn oder Nicolas Collins berufen. Ihre Wurzeln in der Jazz- und Rocktradition sowie der elektronischen Musik versuchen sie in ihren Duo-Performances stets neu zu aktualisieren und weiterzuentwickeln. Dabei verweisen die beiden gebürtigen New Yorker stets auch auf die vermeintlichen Grenzen ihres Instrumentariums. So tritt das Duo KRK mit Kontrabass, Datenhandschuh und Physical Modeling Software an, um unsere überkommenen Vorstellungen vom Instrumentalspiel hinter sich zu lassen und die Grenzen zwischen analogen und digitalen Klangwelten zu überwinden.
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ZEITKLANG
Sa 12.03.2011, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Preisträgerkonzert des internationalen Kompositionswettbewerbes mit Uraufführungen junger europäischer KomponistInnen
- Kairos Quartett (Berlin)
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In Zusammenarbeit mit musik aktuell - Neue Musik in Niederösterreich hat die Sammlung Essl letztes Jahr einen europäischen Kompositionswettbewerb ausgeschrieben. Gesucht waren neue Werke für Streichquartett, die sich mit den veränderten künstlerischen und gesellschaftlichen Bedingungen des 3. Jahrtausends auseinandersetzen und diese in eigenständiger Weise kompositorisch reflektieren. Gewünscht war ein avancierter Umgang mit dem Klangkörper des Streichquartetts sowie eine Auseinandersetzung mit den Phänomenen des Klanges und des Raumes.
Aus den zahlreichen eingelangten Partituren hat eine Jury unter dem Vorsitz von Gerd Kühr (mit Klaus Lang, Christoph Cech, Joanna Lewis und Simone Heilgendorff) eine Vorauswahl von fünf Werke getroffen, die in diesem Konzert uraufgeführt werden. Nach dem Konzert werden die Preisträger ermittelt; das Publikum vergibt einen Sonderpreis.
Zur Uraufführung gelangen Streichquartette von Juan Cruz-Guevara (E), Ansgar Beste (D), Nicolas Tzortzis (GR), Martin Iddon (UK) und Roberto David Rusconi (I).
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IT IS NOT THE PICTURE / II
Mi 23.03.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Raum/Klang/Performance über Morton Feldman
- Sabina Holzer: Tanz
- Jack Hauser: Visuals
- Martin Siewert: Sound
- Jeroen Peeters: Kartografie
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IT IS NOT THE PICTURE nützt die kompositorische Struktur des String Quartet No. II des amerikanischen Komponistens Morton Feldman (1926 - 1987) als Basis einer interdisziplinären Übersetzung. Sabina Holzer, Jack Hauser und Martin Siewert folgen mittels Bewegung, Projektion und elektronischen Sound wesentlichen Spuren des Werkes: Sie loten die Möglichkeiten von Präsenz zwischen An- und Abwesenheit, zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, zwischen Hörbarkeit und Stille aus. Spielregeln der Kommunikation zwischen den Medien und mit dem Publikum wird in Überlagerungen von figurativen und formalen Sequenzen untersucht. Durch Wiederholung, Differenz, Verschiebung entsteht ein Gewebe aus Erinnerung und Vergessen.
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ELECTRO VOX
Mi 13.04.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Kreuzungen zwischen Stimme und Elektronik
- Julieanne Klein (New York): Stimme
- Karlheinz Essl: Elektronik
Werke von Kaija Saariaho, Karlheinz Essl, Geof Holbrook, Ricardo Romaneiro und Julieanne Klein
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Die menschliche Stimme - das unmittelbarste und berührendste aller Instrumente - tritt an diesem Abend in Kontakt mit elektronischen Klangprozessen. Dabei verliert sie nicht nur ihre Unschuld, sondern gewinnt an künstlerischem Ausdruck und expressiver Kraft.
Die klassisch ausgebildete Sängerin Julieanne Klein hat sie sich zunächst mit der Moderne auseinandergesetzt, um danach die Erweiterung der Stimme mit elektronischen Mitteln zu untersuchen. Dafür erarbeitete sie sich Kooperation mit verschiedenen KomponistInnen ein eigenes Repertoire im spannenden Grenzbereich zwischen Stimme und Elektronik, das sie im Essl Museum präsentiert.
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KREUZUNGEN
Sa 16.04.2011, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Grenzüberschreitende Werke für Klavier und Akkordeon
- Hsin-Huei Huang: Klavier
- Krassimir Sterev: Akkordeon
Werke von Franco Donatoni, Pierluigi Billone, Friedrich Cerha, Simeon Pironkov und Aureliano Cattaneo
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Der bulgarische Akkordeonist Krassimir Sterev und die aus Taiwan stammende Pianistin Hsin-Huei Huang gestalten diesen gemeinsamen Abend, in dessen Zentrum Werke für zwei höchst unterschiedliche Tasteninstrumente stehen. Das Klavier als klassisches Instrument des Bürgertums trifft auf das Akkordeon, das ursprünglich der volkstümlichen Musik zugeordnet war. Die Konfrontation dieser beiden Welten verspricht spannende Hörerlebnisse, in denen die beiden SolistInnen das Temperament ihrer unterschiedlichen Herkunft künstlerisch entfalten können.
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PLEROMA - TOWARDS A BORDERLESS SPACE
Mi 04.05.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Multi-channel Soundscape and Live-Performance
- João Castro Pinto (PT): Elektronik
- Bernhard Loibner (A): Elektronik
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PLEROMA - TOWARDS A BORDERLESS SPACE ist eine mehrkanalige Live-Sound Installation und Performance, erdacht und realisiert von Bernhard Loibner und Joao Castro Pinto. Das Projekt reflektiert anhand von Verschränkungen und Überschichtungen von Field-Recordings und Elektronischen Live-Sounds die Konzepte der Beschränkung, des Überquerens und der Überwindung von Grenzen, seien sie geographischen, gesellschaftlichen, ästhetischen oder künstlerischen Ursprungs. Pleroma (πλήρωμα) ist ein Ausdruck aus dem griechischen und bedeutet "Fülle". In diesem Kontext versteht sich der Titel als Gegensatz zur Idee der "Teilung" oder "Eingrenzung", als die Kraft einer Existenz die jenseits von Schranken und Grenzen operiert.
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ELECTRIC DREAMS
Mi 01.06.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Illusionen zwischen Traum und Wirklichkeit
- Claudia Birkholz (Bremen): Klavier
- Johannes Kretz: Elektronik
Werke von George Cowell, Georg Friedrich Haas, Johannes Kretz, Michael Maierhof, Stephan Wittwer und Claudia Birkholz
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Mit Illusion und Realität spielt das Programm ELECTRIC DREAMS der deutschen Pianistin und Komponistin Claudia J. Birkholz. Sie stellt das Erlebnis für den Zuhörer in den Mittelpunkt, wenn durch ungewöhnliche Spieltechniken ein Konzertflügel plötzlich wie elektronische Musik klingt. Oder wenn Live-Elektronik die fremdartige, irreale Klangwelt noch verstärkt und die Grenzen zwischen Klavier- und Computerklängen verschwimmen lässt.
Eine irritierende Atmosphäre im positiven Sinne entsteht dadurch, dass das gewohnte „Auftritt-Applaus-Abtritt“-Ritual zwischen den einzelnen Stücken wegfällt. An dessen Stelle tritt Tonbandmusik von Stephan Wittwer, die einen eigenen surrealistischen Klangraum schafft.
Was letztendlich als real oder als Illusion wahrgenommen wird und wie Klänge eine fremd- und neuartige Wahrnehmung von Wirklichkeit und Traum beeinflussen kann der Zuhörer am Schluss selbst entscheiden.
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KLOPFZEICHEN / KLANGSCHNITTE
Mi 17.08.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Musik/Druck/Performance
- Gunter Schneider: Gitarre
- Barbara Romen: Hackbrett
- Michael Schneider: Holzdruck
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Ein bildender Künstler bearbeitet mit Steinkeilen Holzplatten als Druckvorlagen. Das ist zu hören und zu sehen. Zwei Musiker spielen auf ihren Instrumenten, das ist ebenfalls zu sehen und zu hören.
Es geht um Beziehungen zeitlicher und räumlicher Gestaltung, um Synchronizitäten wie um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Disziplinen, und nicht zuletzt auch um das Verständnis der entstehenden Drucke als Notierungen und Speichermedien der Musik wie umgekehrt um die Manifestation des Ätherischen der bildenden Arbeit in den Klängen. Die ursprünglich – oder vermeintlich? – klar definierten Zuordnungen von bildender und klingender Kunst als zu sehende bzw. zu hörende Disziplinen werden fragwürdig, ja aufgelöst. Der bildende Künstler verschafft sich Gehör, die Musik ist zu sehen. Die experimentellen Aspekte sowohl der Herstellung der Druckplatten wie auch der klanglichen/musikalischen Gestaltung (Präparierungen, ungewöhnliche Spieltechniken) verstärken den archaischen Charakter dieses Paradigmenwechsels.
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KITSCH & GLORIA
Mi 28.09.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Schellackierte Befindlichkeiten aus Wien
- Die Strottern
- Klemens Lendl: Geige, Trichtergeige, Gesang
- David Müller: Gitarre, Singende Säge, Harmonium, Gesang
- Stephan Sperlich: Synthesizer, Theremin, Live-Elektronik
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Grenzwertig ist das Wienerlied sowieso immer. Textlich und musikalisch ist das Genre stets an der Grenze zum Unerträglichen angesiedelt, wenn in Endlosschleife der zweifelhafte Ruhm der Stadt und seiner Bewohner (nur selten auch -innen) verkündet wird. Die Strottern suchen seit vielen Jahren mit großer Lust nach Mitteln und Wegen, das Wienerlied zu entschlacken und im Heute zu verankern. Bei KITSCH & GLORIA trifft das Duo auf den Multiinstrumentalisten Stephan Sperlich. Im ewigen Match mit der Vergangenheit wird das Spannungsfeld zwischen Tradition und Dekonstruktion bestellt. Schellacks aus dem großen Wienerlied-Museum werden als Spielball herhalten.
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STREICHFÄHIG
Mi 26.10.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Alte und Neue Musik für Drehleier und Violine
- Stevie Wishart: Drehleier, Violine
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Die britische Komponistin und Musikerin Stevie Wishart entführt uns auf eine Zeitreise, in der sie Brücken zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart schlägt. Auf ihrer Drehleier interpretiert sie ein Estampie aus dem 14. Jahrhundert und stellt dieser mittelalterlichen Musik ein eigenes Werk gegenüber. Am Schluss kehrt sie mit einem neuen Stück für Violine und Elektronik ganz in die Gegenwart zurück.
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OMONÉRO
Mi 16.11.2011, 20:30 Uhr
Essl Museum
Neue Musik für Zither
- Martin Mallaun: Diskant-Zither, Alt-Zither
Werke von Leopold Hurt, Franz Hautzinger, Manuela Kerrer, Georg Friedrich Haas und Dieter Schnebel
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Die interessantesten Entdeckungen bieten sich meist an den Rändern, dort wo man sie (vielleicht?) nicht vermuten würde... und dieses Suchen an den Rändern der Musik-Welt fördert bisweilen Unerhörtes zu Tage. Während es vor einiger Zeit so aussah, als würde die Zither in ihrem eigenen Klischee erstarren, erlebte sie in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Renaissance – vor allem im Bereich der zeitgenössischen Musik. Was in den 1970er Jahren mit zaghaften Versuchen begann (etwa von Mauricio Kagel oder Walter Zimmermann) hat sich inzwischen zu einer Bewegung ausgewachsen, die so prominente Namen einschließt wie Bernhard Lang, Olga Neuwirth, Dieter Schnebel oder Georg Friedrich Haas.
Martin Mallaun ist einer der exponiertesten jungen Vertreter einer neuen Zitherszene. Mit „OMONÉRO“ markiert er fünf konträre Positionen und Herangehensweisen an dieses Instrument.
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WIEN MODERN
Sa 19.11.2011, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Musik zwischen Gegenwart und Mittelalter
- Ensemble "die reihe"
- Dir. Gerd Kühr
Werke von Gerd Kühr (UA) und Friedrich Cerha sowie Bearbeitungen altenglischer Musik von Harrison Birtwistle, Peter Maxwell Davies und Karlheinz Essl
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Das Vorhaben, ein Stück zu schreiben, das sich ausdrücklich auf den Einsatz minimaler musikalischer Mittel konzentriert, geht auf eine frühere Komposition von Gerd Kühr zurück: die "Revue instrumentale et électronique", eine 2005 uraufgeführte Raumkomposition für Instrumentalensemble und Zuspielungen. In Anlehnung an Hans Werner Henze, der (mit Bezug auf Pablo Neruda) für sein kompositorisches Schaffen gerne den Begriff „impura” (= unrein) heranzieht, will Kührs neues Ensemblestück hingegen „pura” wirken.
Fasziniert von der Klarheit und Transparenz Alter Musik, setzen sich KomponistInnen immer wieder mit Werken auseinander, die gleichsam die Wurzeln der abendländischen Kunstmusik bilden. Anschauliche Beispiele dafür zeigt das Programm dieses Konzertes im Rahmen von WIEN MODERN: insofern ein ideales Umfeld für Gerd Kührs neues Werk "Música Pura".
Friedrich Cerha, der heuer seinen 85. Geburtstag feierte, reflektiert die Wurzeln seiner musikalischen Vorstellungen in seinen 1992 (ebenfalls im Auftrag der Sammlung Essl) entstandenen "Quellen" in sehr persönlicher Weise.
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ADVENTKONZERT
So 04.12.2011, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Gold.Berg.Werk - eine Interpretation der Bach'schen Goldberg-Variationen für Streichtrio und Live-Elektronik von Karlheinz Essl
- drei.klang.wien
- Christina Neubauer: Violine
- Martin Kraushofer: Viola
- Eva Landkammer: Violoncello
Karlheinz Essl: Live-Elektronik
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Unter den zahlreichen Bearbeitungen der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach nimmt das Gold.Berg.Werk eine Sonderstellung ein, da hier zum ersten Mal elektronische Klänge ins Spiel gebracht werden. Eine Streichtrio-Fassung dient als Ausgangsmaterial. Die einzelnen Variationssätze wurden neu angeordnet und in Gruppen zusammengefaßt, zwischen denen sich elektronische Klangbrücken ausbreiten. Diese werden von Karlheinz Essl auf einem eigens dafür konstruierten Computerinstrument live eingespielt.
Ausgangspunkt dafür ist ein aus der Bach'schen ‚Aria’ extrahiertes harmonisches Gerüst aus Streicherklängen, das während der Aufführung durch generative Kompositionsalgorithmen elektronisch transformiert wird.
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NOMADIC ACCORDEON
Mi 07.12.2011, 20:00 Uhr
Essl Museum
Grenzüberschreitende Musik für Akkordeon und Elektronik
- Eva Zöllner: Akkordeon
- Karlheinz Essl: Elektronik
Werken von Antti Sakari-Saario (Finnland), Daniel Quaranta (Argentinien), Rodrigo Sigal (Mexiko), Joao Pedro Oliveira (Portugal), Maximilian Marcoll (Deutschland) und Gordon Kampe (Deutschland)
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Eva Zöllner bereist seit mehreren Jahren mit ihrem Akkordeon die Welt und überschreitet dabei nicht nur geographische Grenzen. Sie gehört zu den Spezialisten für zeitgenössische Musik. Komponisten zwischen Japan und Feuerland haben ihr Werke “auf den Leib” geschrieben. Besonders interessiert sie dabei die Kombination ihres Instruments mit Computerklängen und Live-Elektronik. Das klangfarbenreiche Konzertprogramm lässt das Akkordeon in neuen Kontexten erscheinen und bietet einen abwechslungsreichen Überblick über das Schaffen der jungen Komponistengeneration rund um den Globus.
Musikprogramm 2010
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UTOPIEN I
Wunschvorstellungen und Zukunftsvisionen - beides beinhaltet das Wort Utopie (wörtlich: Un-Ort), das 1516 von Thomas Morus geprägt wurde: Es benennt eine in unerreichbarer Ferne liegenden Insel mit einer radikal neuen Gesellschaftsordnung.
Darauf Bezug nehmend präsentiert sich das Musikprogramm des Essl Museums 2010 durchwegs utopisch: In Konzerten und Musikperformances wird die Frage nach der Veränderbarkeit des Bestehenden und Liebgewonnen thematisiert und dabei überraschende und packende Lösungen präsentiert. In MODES OF INTERFERENCES und TRANSMISSION steht die E-Gitarre auf dem Prüfstand - die Ikone der Rockmusik wird ihrer heroischen Attitüde entledigt und als zukunftsweisende Klangapparatur in Szene gesetzt. UN:ORTE fokussiert direkt auf die wörtliche Bedeutung des Begriffes der Utopie und stellt unkonventionelle Ansätze vor, die das vertraute Violoncello in neuem Lichte erscheinen lassen. Auch die Flöte tritt bei ALL´AURE IN UNA LONTANANZA in transzendierter Gestalt in Erscheinung; ebenso auch das Klavier, das John Cage in PERILOUS NIGHT aller bürgerlichen Konventionen entkleidet hat. Stockhausen KONTAKTE schaffen ohrenfällige Verbindungen zwischen instrumentalen und elektronischen Klangsphären, während in DIE ZEIT IST SAND NUR utopische Kompositionskonzepte zur Diskussion stehen.
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UTOPIEN II
Utopien sind Triebfedern von Entwicklung, der sich zu allen Zeiten auch MusikerInnen verschrieben haben, um Auswege aus verkrusteten Strukturen zu finden. Diesen Bestrebungen widmet sich heuer das Musikprogramm des Essl Museums, das thematisch breit gefächert erscheint: Von den elektroakustischen Klangräumen eines Hans Tutschku über die feinziselierte Klarinettenklänge der Formation THE INTERNATIONAL NOTHING bis hin zu einem bunten Crossover-Spektakel, das sich aus verschiedenen Werkes John Cages zusammensetzt. Und selbst einem so etablierten Instrument wie der Violine werden neue Ausdrucksmöglichkeiten abgetrotzt; und ihr tiefer Vetter - der Kontrabass - steht ebenfalls auf dem Prüfstand einer ästhetischen Neubefragung.
Im Rahmen von WIEN MODERN kommt wie jedes Jahr ein im Auftrag der Sammlung Essl geschriebenes Werk zu Uraufführung, diesmal eine Zusammenarbeit des Komponisten Burkhard Friedrich mit dem Fotokünstler Kurt Hörbst. Und das alljährliche Adventkonzert fokussiert sich auf utopische Streichquartette der Wiener Schule, in denen "luft von anderem planeten" spürbar wird.
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MODES OF INTERFERENCE
Mi 27.01.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Brandneue Werke für E-Gitarren-Quartett und Live-Elektronik von Agostino Di Scipio, Stefan Prins, Karlheinz Essl und Mario del Nunzio
- ZWERM electric guitar quartet (Antwerpen)
- Stefan Prins: Live-Elektronik
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Wie kein anderes Instrument wurde die E-Gitarre in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur revolutionären Ikone hochstilisiert und entwickelte sich zum prototypischen Symbol des antibürgerlichen Aufbegehrens und der ungezügelten Leidenschaft. Heutzutage jedoch wirkt die heroische Spielattitüde, die mit diesem Instrument und seinen hervorragenden Propenenten verquickt ist, oftmals wie eine Karikatur ihrer selbst. Ungeachtet dessen haben sich in den letzten Jahren immer mehr KomponistInnen mit der E-Gitarre und ihren faszinierenden klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten auseinandergesetzt und dafür Werke geschaffen, die ausserhalb des üblichen Rock- und Jazz-Kontextes stehen.
Das junge E-Gitarrenquartett ZWERM aus Antwerpen präsentiert gemeinsam mit dem Komponisten Stefan Prins unterschiedliche Positionen, ausgehend vom "klassischen" Sound der verzerrten Gitarre bis hin zu dessen Dekonstruktion.
Ein Projekt in Kooperation mit Champ d'Action (Antwerpen).
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UN:ORTE
Mi 10.03.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Positionen für Violoncello und Elektronik von Sergej Newski, Giorgio Netti, Karlheinz Essl, Claudius v. Wrochem und Julio Estrada
- Claudius von Wrochem: Violoncello, Jap-Fiddle, Live-Elektronik
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Ein außerordentlich abwechslungsreiches Programm, in dem das Violoncello - bekannt für seinen warmen und ausdrucksvollen Klang - höchst unkonventionell behandelt wird: Bei Giorgio Netti wird das mit einer Metallzunge präparierte Cello gezupft und geschlagen; Julio Estrada gelangt durch exakteste Determinierung der verschiedenen Spielparameter zu einer Musik von enormer Urtümlichkeit und Wildheit, jenseits des Gewohnten und Liebgewonnenen. Sergej Newski unterwirft das Cello klanglichen Zersetzungsprozessen, während Karlheinz Essl mithilfe der Live-Elektronik ein musikalisches Spiegelkabinett inszeniert. Neben diesen komponierten Werken improvisiert der Berliner Cellist Claudius von Wrochem auf der Jap- Fiddle, einem einsaitigen Trichterinstrument aus der Frühzeit der Aufnahmetechnik.
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DIE ZEIT IST SAND NUR
Sa 20.03.2010, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Werke von Iannis Xenakis, Tristan Murail, Peter Jakober, Ališer Sijarić und Oğuz Usman
- PHACE | CONTEMPORARY MUSIC
- Dir. Simeon Pironkoff
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Polyrhythmik, unabhängige Temposchichten, Pulsationen - die fünf Komponisten des Programms entführen in pochende Klangwelten, die unsere Aufmerksamkeit verstärkt auf den Parameter Rhythmus lenken. Iannis Xenakis (GR/F) forciert in Psappha den nackten Rhythmus, wo der Klang der zeitlichen Pulsation untergeordnet ist. Im Cellostück die zeit ist SAND nUR von Ališer Sijarić (BOS) werden mehrere rhythmische Schichten kombiniert, was höchste Herausforderungen an jeden Cellisten darstellt. Tristan Murails (F) Garrigue erlebt seine österreichische Erstaufführung. Dazu erklingen zwei Auftragswerke an junge, vielversprechende Komponisten: Peter Jakober (A) arbeitet seit vielen Jahren mit der Überlagerung von mehreren unabhängigen Temposchichten, die zu faszinierenden Höreindrücken führen. Oğuz Usman (TR) beschäftigt sich in seinem neuen Werk mit Phänomenen der Wahrnehmung: man darf gespannt sein.
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ALL'AURE IN UNA LONTANANZA
Mi 14.04.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Utopische Flötenmusik von Salvatore Sciarrino
- Sylvie Lacroix: Flöte
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Mit autodidaktischer Undiszipliniertheit schuf Sciarrino unbelastet von historischen Vorbildern bislang ungehörte Strukturen und zarte Klangräume voller Leere und Leichtigkeit. Dabei verfuhr er mit der Unbekümmertheit und Ahnungslosigkeit jener griechischen Naturphilosophen, die allesamt Traktate über die Natur verfaßten und das Geheimnis der Welt mit verblüffender Ausschließlichkeit jeweils einem einzigen Prinzip zuschrieben: dem Feuer, dem Wasser, der Luft. Der Sizilianer Sciarrino hat von diesen Vorsokratikern sowohl das Staunen als auch die im Wesen dilettantische Methode des Einfachen und Primitiven gelernt. An diesem Abend spielt die Flötistin Sylvie Lacroix eine Auswahl aus Sciarrinos „L'opera per flauto“ und entführt Sie damit in magische Klangwelten.
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KONTAKTE
Sa 24.04.2010, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Zukunftsweisende Musik von Karlheinz Stockhausen: ZYKLUS (1959) für Schlagzeug solo, NATÜRLICHE DAUERN (2005/2006) für Klavier solo, KONTAKTE (1958-60) für Klavier, Schlagzeug und elektronische Klänge, TELEMUSIK (1966) Elektronische Musik
- Benjamin Kobler: Klavier
- Michael Pattmann: Schlagzeug
- Bryan Wolf: Klangregie
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Wie kaum ein anderer Komponist hat Karlheinz Stockhausen (1928-2007) der Musikgeschichte nach dem zweiten Weltkrieg seinen unverwechselbaren Stempel aufgeprägt. Visionäre Ideen zu Zeit und Raum führten ihn auf neue Bahnen und ließen dabei radikale Werke entstehen, die heute als Meilensteine gelten. In seinen bahnbrechenden KONTAKTEN verbinden sich instrumentale und elektronische Klangwelten auf bislang ungehörte Weise. 50 Jahre nach der Entstehung wirkt dieses Stück immer noch aufregend und unverbraucht. Kein Wunder, dass viele junge Elektronikmusiker (wenn auch aus ganz anderen ästhetischen Gefilden kommend) sich immer wieder auf Stockhausen berufen.
Drei Musiker aus seinem engsten Kreis, die noch zu Lebzeiten mit ihm gearbeitet haben, sind diesmal im SCHÖMER-HAUS zu Gast und werden Stockhausens Musik in mustergültiger Interpretation zu Gehör bringen.
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TRANSMISSION
Mi 19.05.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Vertrackte Musik für E-Gitarre und Elektronik von Eric Lyon, Seth Cluett, Josh Levine, Karlheinz Essl, Matt Malsky, Morton Feldman und Gustavo Matamoros
- Seth Josel: E-Gitarre
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Einer der herausragendsten E-Gitarristen der Neuen Musik, der in Berlin lebende Amerikaner Seth Josel, gastiert an diesem Abend zum ersten Mal im Klosterneuburger Essl Museum. Josel präsentiert unterschiedlichste Solowerke für E-Gitarre und Elektronik; die meisten davon wurden eigens für ihn geschrieben. Besonders gespannt sein darf man auf die Rekonstruktion eines verschollenen Werkes von Morton Feldman, das an diesem Abend seine österreichische Erstaufführung erfährt.
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PERILOUS NIGHT
Mi 09.06.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Utopische Klaviermusik von John Cage, Tzenka Dianova/Charlotte Rose, Karlheinz Stockhausen und Karlheinz Essl
- Tzenka Dianova: Klavier
- Karlheinz Essl: Live-Elektronik
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An diesem Abend präsentiert die kanadische Pianistin Tzenka Dianova höchst unterschiedliche Facetten des Klaviers und läßt dieses uns so vertraute Instrument in einem neuen, utopischen Licht erscheinen. In John Cages Perilous Night verwandelt es sich durch sogenannte Präparationen (wobei kleine Gegenstände zwischen die Saiten gesteckt werden) in ein buntes Gamelan-Orchester, das in Tzenka Dianovas First DeConstruction wieder in seinen Ursprungszustand zurückverwandelt wird. Stockhausens Klavierstück IX changiert zwischen klanglicher Meditation und struktureller Vielfalt und breitet zwischen diesen Antipoden einen berückenden Klangkosmos aus. Sequitur XIII von Karlheinz Essl verbindet alte Kanonprinzipien mit erweiterten Spieltechniken und läßt mit Hilfe der Live-Elektronik die Pianistin mit sich selbst in einen Dialog treten.
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UNMÖGLICHE UTOPIEN
Mi 11.08.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Elektronische Raummusik von Hans Tutschku (USA)
- Hans Tutschku: Komposition, Elektronik, Klangprojektion
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Das Werk von Niki de Saint Phalle ist jahrelang mit seiner täglichen Präsenz in mein Leben eingedrungen. Von meinem Büro im zweiten Stock am Place Stravinsky in Paris hörte und sah ich den Brunnen von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely: der scharfe Kontrast zwischen den farbenfrohen, lebenslustigen und komischen Figuren und den pedantisch vor sich hinwerkelnden schwarzen Maschinenwesen - ein Kunstwerk inmitten einer Metropole, in der Mitte des Lebens von BewohnerInnen und BesucherInnen - ein Ritual.
Ich wählte die vier elektroakustischen Kompositionen des Abends unter dem Gesichtspunkt des Raumes als Ausdrucksmittel und wegen ihrer thematischen Auseinandersetzung mit dem Rituellen.
Durch die Verwendung von Lautsprechern, die um das Publikum platziert sind, umgeben uns die Klänge - wie die Skulpturen und Werke von Niki. Sie sprechen, singen und spielen aus vielen Richtungen und lassen uns - wenn wir es zulassen - Teil ihres Rituals werden.
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YOO DOO RIGHT
Sa 04.09.2010, 16:00 Uhr
Essl Museum
Kraut/Rock/Ritual
- Jack Hauser: vocals
- Peter Panayi: guitar
- David Ender: bass
- Elisabeth Flunger: drums
- Karlheinz Essl: electronics
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1969 veröffentlichte die deutsche Gruppe Can ihre erste LP Monster Movie und läutete damit nicht nur die Ära des Krautrocks ein – bis heute ist ihr Werk maßgeblich für viele namhafte Musiker aus unterschiedlichsten musikalischen Szenen.
Der Geist von Can wurde 2001 von Karlheinz Essl (Elektronik), David Ender (Bass), Elisabeth Flunger (Schlagzeug), Peter Panayi (Gitarre) und Jack Hauser (Gesang) aus Anlass des Todes von Michael Karoli wieder aufgenommen. Getreu dem Original insofern, als es weder eine Partitur noch eine Vorgabe für die Dauer gibt und nur die rhythmischen und harmonischen Grundelemente des Stückes als Ausgangsbasis dienen, entsteht dabei ein musikalisches Gemälde, das seinen Reichtum aus dem Spiel mit der Einschränkung schöpft.
Das Quintett nimmt nun ihr Jubiläumskonzert vorweg und will in angemessener Umgebung mit Witz, Erfindungsgeist und Forschungsdrang eine weitere Ausgabe von YOU DOO RIGHT entstehen lassen.
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THE INTERNATIONAL NOTHING
Mi 22.09.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Sphärenmusik aus der Röhre
- Kai Fagaschinski: Klarinette & Komposition
- Michael Thieke: Klarinette & Komposition
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Das 2000 gegründete Klarinettenduo arbeitet an gemeinsam entwickelten Kompositionen, die die beiden Klarinetten zu einem einzigen, fein ausdifferenzierten Klang verschmelzen lassen. Über die Jahre hat sich aus der subtilen Verwendung von Mehrklängen, Schwebungen und Additionstönen ein charakteristischer Stil des Duos herausgebildet.
THE INTERNATIONAL NOTHING sorgte u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen (2007), den Konfronationen (Nickelsdorf 2008), Experimental Intermedia (New York 2009) und der Maerzmusik (Berlin 2009) für Begeisterung. Ihr zweites Album erschien 2010 bei ftarri (Tokyo).
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HAPPY NEW EARS AND EYES
Mi 27.10.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Ein vielschichtiges Happening mit Werken von John Cage
- Studierende und AbsolventInnen der Konservatorium Wien Privatuniversität
- Konzept: Lars Mlekusch und Studierende
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An diesem Abend wird das Essl Museum zu einem Ort der Stille. John Cage's Konzept der "Silence" sensibilisiert für eine Offenheit, in der Ohr und Auge Neues entdecken oder bereits Gewohntes anders erfahren können.
Junge TänzerInnen, SchauspielerInnen und MusikerInnen haben sich über mehrere Monate im Projekt "Silence" intensiv mit John Cage auseinandergesetzt und gestalten gemeinsam mit dem Publikum dieses Happening. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Disziplinen wie auch zwischen dem Publikum und den Ausführenden werden angetastet und aufgebrochen.
Die Aktionen finden in verschiedensten Räumen des Essl Museums statt, wobei das Publikum zu einem Teil der Inszenierung wird. Selbstverständlich wird dabei auch dem Zufall Raum geboten, sodass der Ausgang dieses spannenden Experiments noch gänzlich offen ist.
Lassen Sie sich überraschen, wir tun es auch!
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STRINGS/EXPANDED
Mi 10.11.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Utopische Musik für Violine & Elektronik
- Barbara Lüneburg: Violine, Viola, E-Violine
- Marko Ciciliani: Elektronik, Video, Klangregie
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STRINGS/EXPANDED porträtiert die Violine/Viola/E-Violine als ein Instrument, das multimedial erweitert neue Spuren zeichnet. Mit Sensoren werden Bewegungen abgenommen und in visuelle und auditive Kunst umgewandelt, Videos reagieren auf die individuelle Interpretation des jeweiligen Abends, Live-Elektronik analysiert und interpretiert im Moment, und mit ihren Bogenbewegungen steuert die Interpretin von der Bühne aus die Live-Bearbeitung ihres eigenen unwiederholbaren Spieles. Das Publikum erlebt das Werden und Geschehen von Kunst unmittelbar und ist Teil einer einzigartigen Konzert-Aura.
Alle Komponisten haben die Stücke für Barbara Lüneburg und in enger Zusammenarbeit seit 2007 mit ihr geschrieben und dabei die kreative Schaffensenergie von Komponist, Videokünstler und Performer genutzt, um die Grenzen des Instrumentes zu erforschen und zu erweitern.
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CITTÀ UTOPICA
So 14.11.2010, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Uraufführung eines Kompositionsauftrages der Sammlung Essl
an den Hamburbger Komponisten Burkhard Friedrich
- ensemble Intégrales
- Adrian Pereyra: E-Gitarre
- John Eckhardt: Kontrabass
- Jürgen Hall: Sound Design
- Kurt Hörbst: Visuals
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CITTÀ UTOPICA bietet dem Zuschauer für 55 Minuten einen Aufenthalt in einer utopischen Parallelwelt, wie wir sie etwa von Jahrmärkten her kennen. Ihr Ursprung liegt in realen Situationen, aus denen eigenartige Wechselwirkungen zwischen Wirklichkeit, Abbild und Modell entstehen.
Dieses Spannungsgefüge greift Burkhard Friedrich auf der musikalischen Ebene mit elektronischen Mitteln auf, die in das Live-Spiel der Musiker eingewoben und in den akustischen Raum des SCHÖMER-HAUSES projiziert werden. Die HörerInnen können diese beiden Klangebenen nicht mehr voneinander unterscheiden, so dicht sind sie miteinander verwoben. Dadurch aber wird die Musik zum Abbild ihrer selbst, so wie die Inhalte der Projektionen ebenfalls Modelle ihrer Wirklichkeit sind.
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ADVENTKONZERT
Sa 04.12.2010, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Zukunftsmusik aus dem Fin de Siècle
- Artis-Quartett Wien
- Peter Schuhmayer: Violine
- Johannes Meissl: Violine
- Herbert Kefer: Viola
- Othmar Müller: Violoncello
- Birgid Steinberger: Sopran
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Alban Berg: Streichquartett op. 3
Anton Webern: 6 Bagatellen op. 9
Anton Webern: 5 Sätze für Streichquartett op. 5
Arnold Schönberg: 2. Streichquartett fis-Moll (mit Sopran) op. 10
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XYLOBIONT
Mi 15.12.2010, 19:30 Uhr
Essl Museum
Unerhörte Klänge aus der Tiefe des Kontrabasses
- John Eckhardt: Kontrabass solo
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Der Hamburger Kontrabassist John Eckhardt ist viel beschäftigter Kammer- und Improvisationsmusiker. Seine Arbeit als Solist wie Ensemblemusiker vor allem in der Neuen Musik (u.a. mit Ensemble Modern, Klangforum Wien, musikFabrik NRW, Evan Parker, Elliott Sharp, Malcolm Goldstein) hat ihn auf zahlreiche internationale Festivals geführt. 2008 hat er seine erste Solo-CD „Xylobiont“ mit eigener Musik auf Evan Parkers Label PSI Records veröffentlicht.
Das Wort "Xylobiont" bedeutet unter Biologen soviel wie "mit/am/vom Holz leben" und verweist bereits auf die organischen Qualitäten dieser Musik, bei der es sich weder um strenge Kompositionen noch reine Improvisationen handelt. Sie beruht zum einen auf John Eckhardts besonderer, teils eigens entwickelter Spieltechnik. Diese ist vom täglichen Umgang mit Musik von Komponisten wie Feldman, Ligeti oder Xenakis sowie von jahrelanger Praxis der Improvisation geprägt. Zum anderen ist Eckhardts Herangehensweise nie Selbstzweck: er hat organische Systeme entwickelt, deren konzentrierte Beobachtung, vorsichtige Beeinflussung und sinnliche Entfaltung die Substanz seiner kontemplativen Musik ausmachen.
Musikprogramm 2009
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BACK AND FORTH
Im Jahr 2009 führt Sie das Musikprogramm des Essl Museums auf Entdeckungsreisen durch Zeit und Raum. Wir fliegen um die Welt, unternehmen abenteuerliche Expeditionen in die Vergangenheit und katapultieren uns - nur der Intuition folgend - in die Zukunft. Dann lauschen wir den unverstärkten Klängen von Computer-Laptops, die im Raum verteilt sind; tauchen ein in die Zeit der englischen Renaissance und die Klangwelten von Zither und Toy Piano; schließlich werden wir Zeuge einer Echtzeit-Komposition, die mit Hilfe eines virtuellen Dirigenten direkt vor unseren Ohren entsteht.
In SAX O'TRONIC wird das Saxophon mittels elektronische Manipulationen aus seiner klanglichen und räumlichen Gebundenheit befreit. Die Turntable-Performance NEVER BEEN TO INDIA rekonstruiert über eine die Plattenrille entlang wandernde Nadel eine virtuelle Traumwelt, während sich in POETICALL MUSICKE eine Gambistin auf Zeitreise zwischen Gestern und Heute begibt. Die Klangintervention CHAIN REACTION operiert mit räumlichen Vor- und Rückbezügen, wenn herumstreifende Musiker die verschiedenen Ausstellungsräume des Essl Museums zum Klingen bringen.
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Das jährlich im SCHÖMER-HAUS stattfindende WIEN MODERN Konzert bezieht sich auf alte antike Vorstellungswelten, die zeitgemäß umgedeutet werden. Unser traditionelles ADVENTKONZERT konzentriert sich auf das Cembalo, dessen barockes Repertoire mit neuen Kompositionen konfrontiert wird.
BACK AND FORTH thematisiert das Spannungsfeld zwischen Gestern und Morgen, Historischem und Zukünftigem, Progression und Regression. Durch diese Dramaturgie beleuchten sich Altes und Neues wechselseitig, damit wir als Hörende das Heute rekonstruieren können.
Univ.Prof. Dr. Karlheinz Essl
Musikintendant des Essl Museums
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DOWLAND:RELOADED
MI 14.01.2009, 19:30 Uhr
Essl Museum
Installation / Performance
Helmut Jasbar: Gitarre & Klanginstallation
Dorothee Golz: Bildprojektion
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Eine musikalische Kontemplation über die unwiederbringlich verloren gegangene Welt von Klängen und Geräuschen der Renaissance. Helmut Jasbar lässt sich von den Computercollagen der bildenden Künstlerin Dorothee Golz inspirieren, deren Figuren aus einer tiefen Vergangenheit in eine Weite sehen, die uns heute unerreichbar und fern erscheint. In diesen unbeschreibbaren Raum, der zwischen den Zeiten pendelt, lässt uns seine Klanginstallation eintauchen.
Die Zeitachse der Musik folgt jedoch keiner zielgerichteten Entwicklung, sondern verwandelt sich im steten Fluss, und lenkt dabei die Aufmerksamkeit des Hörens auf die Tiefen des Klanges und des Raumes. Helmut Jasbar schichtet Klangereignisse und Geräusche übereinander und versetzt diese in Schwingung. Im Hören erlebt man, wie sich das Lauschen im Klang widergespiegelt. In dieser Hinsicht funktioniert DOWLAND:RELOADED wie der Strom unseres Bewusstseins.
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FÜR KOMMENDE ZEITEN
SA 07.03.2009, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Karlheinz Stockhausen: FÜR KOMMENDE ZEITEN (1968-1970)
Karlheinz Stockhausen: AUS DEN SIEBEN TAGEN (1968)
Ensemble für Intuitive Musik Weimar
Michael von Hintzenstern: Klavier, Synthesizer
Matthias von Hintzenstern: Violoncello, Obertongesang
Daniel Hoffmann: Trompete, Flügelhorn
Hans Tutschku: Live-Elektronik
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Innerhalb des streng determinierten Werkes von Karlheinz Stockhausen (1928-2007) nimmt seine 1968 kreierte "Intuitive Musik" eine Sonderstellung ein. Sie entsteht im Moment der Aufführung aus der geistigen Einstimmung der Musiker durch kurze Texte, die als Partitur dienen.
Der Komponist verfolgt dabei das Ziel, mithilfe dieser Textkompositionen verschiedenartige Archetypen musikalischer Prozese zu entdecken, von denen jeder zu ganz eigenen klanglichen Resultaten führt.
Nachdem Stockhausen 1990 das "Ensemble für Intuitive Musik Weimar" im Konzert gehört hatte, lud er es 1991 zu gemeinsamer Probenarbeit ein, um mit ihnen diese eigenartige Musikform weiterzuentwickeln und eine CD aufzunehmen.
Basierend auf diesen Erfahrungen verfolgen die Musiker auch nach dem Tode Stockhausens das Ziel, den Geist der "Intuitiven Musik" wach zu halten.
Das 1980 gegründete Ensemble hat sich auf Kammermusik mit Live-Elektronik spezialisiert und gastierte bisher in 30 Ländern auf vier Kontinenten.
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BACK TO THE FUTURE
MI 11.03.2009, 19:30 Uhr
Essl Museum
Neue und alte Musik für Toy Piano
Isabel Ettenauer: Toy Pianos, Live-Elektronik
Karlheinz Essl: Kalimba für Toy Piano und Playback
Tom Johnson: Kleine Choräle für kleines Klavier
Fitzwilliam Virginal Book (um 1615): Auswahl
Matt Malsky: heterogeneous für Toy Piano und Live-Elektronik
Karlheinz Essl: WebernSpielWerk für Toy Piano solo
Errollyn Wallen: Louis's Loops für Toy Piano solo
Karlheinz Essl: Sequitur V für Toy Piano und Live-Elektronik
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Das Toy Piano ist ein Instrument mit noch junger Geschichte. Erfunden, um Kindern das Klavierspiel nahe zu bringen, wurde es erstmals von John Cage als Konzertinstrument verwendet; nicht zuletzt deshalb, weil sein Klang keine Assoziationen an das Klavier mit seiner langen Tradition hervorruft. Das Spielzeugklavier erinnert eher an Glockenspiel oder Gamelan und eignet sich deshalb besonders für Musik, die neue Ausdruckswelten unbelastet von musikgeschichtlichem Erbe erschließen will.
Seit vielen Jahren setzt sich Isabel Ettenauer intensiv mit diesem Instrument auseinander und hat inzwischen über 30 Kompositionen dafür in Auftrag gegeben. Für dieses Konzert hat die Pianistin ein Programm zusammengestellt, welche das Thema BACK AND FORTH aufgreift: Neuen Werken für Spielzeugklavier (u.a. die erstmalige Gesamtaufführung von Karlheinz Essls Kompositionen für dieses Instrument) werden Stücke aus dem "Fitzwilliam Viriginal Book" (um 1615) gegenüberstellt, die ursprünglich auf einer Frühform des Cembalo gespielt wurden.
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SAXOPHON-RECITAL ERIC HONOUR
SA 14.03.2009, 16:00 Uhr
Essl Museum
Neue Musik für Saxophon und Elektronik
Eric Honour (USA): Saxophone, Live-Elektronik
Neue Werke von Eric Honour, D. Edward Davis, Lou Bunk, Zachary Crockett, Karlheinz Essl, Scott McLaughlin, Christopher Biggs und Luigi Ceccarelli.
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In 2009, composer/saxophonist Eric Honour is touring Europe and the USA with a challenging program of new music for saxophone and electronics. The works explore the outer edges of saxophone performance technique, from the exquisitely quiet microtones of Lou Bunk's Luna and graceful lyricism of Ed Martin's Apparitions to the screams of Chris Biggs's Exterminate All the Brutes and virtuosic demands of Luigi Ceccarelli's Neuromante and Zacahary Crockett's Fight to Flow Between.
As well, the program features a variety of compositional approaches, from the chance-infused canons of Karlheinz Essl's Sequitur to the improvisation of Scott McLaughlin's Whitewater and the folk-music inspiration of D. Edward Davis's sugar baby. Jazz and popular music inspire Massimo Biasioni's Il Cortile di Charlie and Eric Honour's own composition Phantasm.
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ZITHERPARTIE
MI 22.04.2009, 19:30 Uhr
Essl Museum
Alte und Neue Musik für Zither
Leopold Hurt: Zither
Manfred Stahnke: Partch Zither (ÖE)
Bernhard Lang: DW10a
Georg Friedrich Haas: ein Saitenspiel
John Dowland: Farewell
Gaultier: Allemand & Courante
Giovanni Girolamo Kapsperger: Toccata & Gagliarda
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Die Zither zählt zu jenen raren Instrumenten, die erst in letzter Zeit aus einem Nischendasein als Volksinstrument hervorgetreten sind und sich neue musikalische Horizonte erobert haben. Erst seit Kurzem sicherte sie sich eine bemerkenswerte Stellung in der Neuen Musik. Komponisten unserer Zeit entdecken das beständig weiterentwickelte Zupfinstrument als unverbrauchten Klangkörper und unerhörte Bereicherung im Spektrum der zeitgenössischen Szene. In dieser Funktion muss die Zither auch ihre Verwurzelung in Volkskultur und Bürgertum nicht verleugnen, der historische Hintergrund wird oftmals sogar als dankbare Reibungsfläche angesehen. Dank der klanglichen Affinität zu den Lauteninstrumenten ist die Zither nicht zuletzt auch in der Alten Musik universell einsetzbar.
Auf dem Programm des Zitheristen und Komponisten Leopold Hurt stehen neben Transkriptionen aus der Renaissance und dem frühen Barock drei Werke namhafter zeitgenössischer Komponisten aus Österreich und Deutschland. Georg Friedrich Haas und Manfred Stahnke machen sich die multiplen Umstimm-Möglichkeiten der Zither zunutze, und erschaffen mit 40 Saiten eine hochkomplexe, mikrotonale Klangwelt. Auf andere Weise multipliziert wird die Zither in Bernhard Langs DW10a, bei dem Elektronik und Loop-Generator einen von "Differenz" und "Wiederholung" definierten Monolithen aufschichten.
Die alten Meister Dowland, Gaultier und Kapsperger fügen sich mit ihren ungewöhnlichen chromatischen Experimenten für die damaligen Zupfinstrumente nahtlos in diese Klangwelt ein.
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AUS ALLEN RICHTUNGEN
SA 25.04.2009, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Neueste Musik aus der ganzen Welt
Ricardo Nillni (Argentinien): Twist
Blai Soler (Spanien): Set-punt-u
Michael Norris (Neuseeland): Blindsight - UA
John Palmer (England): Theorem
Annette Schlünz (Deutschland): Weiter
Ana Lara (Mexiko): Y los oros la luz - UA
Xiaoyong Chen (China): Evapora
Pierrot Lunaire Ensemble Wien®
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Das Pierrot Lunaire Ensemble Wien® führt uns auf eine Weltreise durch die Musik unserer Tage. Zu hören sind taufrische Werke, die sehr unterschiedliche KomponistInnen auf vier Kontinenten geschrieben haben. Zwei Stücke wurden eigens für diesen Abend komponiert und erleben hier ihre Uraufführung: Y los oros la luz der Mexikanerin Ana Lara sowie Blindsight des in Neuseeland lebenden Michael Norris.
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VIRTUAL CONDUCTOR
MI 13.05.2009, 19:30 Uhr
Essl Museum
Computergesteuerte Improvisation/Komposition
von Daniel Riegler
szene instrumental
Wolfgang Hattinger: Klarinette
Daniel Riegler: Posaune
Andreas Moser: Perkussion
Clemens Wenger: Keyboards
Maiken Beer: Violoncello
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VIRTUAL CONDUCTOR ist ein virtueller Dirigent, der den Musikern während der Aufführung Spielanweisungen auf ihre Computerbildschirme schickt, die sie statt Notenblättern verwenden. Diese Spielanweisungen werden in den verschiedenen Abschnitten des Stückes in Echtzeit generiert, woraus unterschiedlich komponierte und improvisierte Strukturen entstehen. Aber auch die Gesamtform der Stücke wird immer wieder neu entwickelt und oszilliert zwischen streng fixierten Kompositionen und offenen Improvisationen. Deshalb kann hier nur die Spielsituation geprobt werden, nicht aber das Stück selbst, das bei jeder Aufführung ein Unikat darstellt.
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POWERBOOKS UNPLUGGED
MI 24.06.2009, 19:30 Uhr
Essl Museum
Acoustic Computer Band
Alberto de Campo, Echo Ho, Hannes Hoelzl, Jan-Kess van Kampen, Julian Rohrhuber, Renate Wieser
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Die Computer-Band POWERBOOKS UNPLUGGED benutzt als einziges Instrument Laptops, die sie ohne Verstärkung spielen und damit sanfte Lautstärkenbereiche erschließen, die in der elektronischen Musik sonst selten anzutreffen sind.
Die MusikerInnen sitzen verteilt im Publikum und sind über ein drahtloses Netzwerk miteinander verbunden. Sie schicken einander Codeschnipsel und können 'ihre' Sounds auch auf den anderen Rechnern abspielen und damit eine subtile, äußerst differenzierte Klangwelt im Raum aufspannen. Das Klangspektrum ist speziell auf die Lautsprecher der Laptops abgestimmt und reicht von granularen Texturen über digitale Klangsynthese bis hin zu live-prozessierten Rückkoppelungsklängen der eingebauten Mikrophone.
Die Netzwerkstruktur und der Einsatz von Programmcodes erlauben viele Formen von improvisierter Interaktion: call-and-response-Spiele, die den gleiche Ausgangscode in divergierende Richtungen entwickeln, das Finden akustischer Nischen für die eigenen Sounds in Zeit und Spektrum, "Sabotage" durch Lautstärke-Überflutung oder fein gestimmten Rechner-Overload bis hin zum Entwickeln neuer Klangtexturen während des Konzertes.
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SAX O'TRONIC
MI 26.08.2009, 19:30 Uhr
Essl Museum
Werke für Saxophon und Elektronik von Luciano Berio, Jorge Sanchez-Chiong, Junghae Lee, André Meier, Thomas Peter und Karlheinz Essl
Lars Mlekusch: Saxophone
Thomas Peter: Elektronik
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Wurden in den Anfängen der elektronischen Musik die Werke oft mit grossem materiellen und personellen Aufwand erstellt, kann dies heute mittels Computersoftware auf einem Laptop realisiert werden. „Sequitur“ von Karlheinz Essl bezieht sich auf die bekannten „Sequenza VIIb“ von Luciano Berio. Das neue Werk „omit_#2“ von Thomas Peter ist ganz für Elektronik geschrieben worden und in einer mehrkanaligen Version zu hören. Live-elektronische Werke, wie jenes der Koreanerin Junghae Lee oder des in Österreich lebenden Venezuelaners Jorge Sanchez-Chiong behandeln den Elektronikpart als ein dem Saxophonisten gleichwertigen Kammermusikpartner, zudem werden oft Klänge des Saxophonisten in Echtzeit elektronisch manipuliert. Der Schweizer Komponist André Meier versucht in seinem neuen Werk, mit Hilfe der Elektronik die Grenze zwischen spieltechnisch realen und irrealen Möglichkeiten des Saxophons aufzuheben.
Wolfgang Fuchs setzt sich seit einem Jahrzehnt mit Plattenspielern und deren Verwendung als vollwertige Musikinstrumente auseinander, wodurch sich über die Jahre auch Konzepte mit installativem Charakter herausgebildet haben.
NEVER BEEN TO INDIA ist der Versuch der musikalischen Rekonstruktion eines vermeintlichen Indiens auf Basis musikalischer Fundstücke, die der Musiker derzeit in Form von Schallplatten sammelt und als Echtzeit-Collage zum Erklingen bringen wird.
Chalo - Los geht's!
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POETICALL MUSICKE
MI 21.10.2009, 19:30 Uhr
Essl Museum
Neue und alte Musik für Viola da Gamba von Gerd Kühr, Carlo Inderhees, Diego Ortiz, Tobias Hume und Saint Colombe
Eva Reiter: Viola da Gamba
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Poeticall Musicke – der Titel dieses Programms für Viola da Gamba solo, in dem Klänge der englischen und italienischen Renaissance auf aktuelle Musik von Gerd Kühr und Carlo Inderhees treffen, ist inspiriert durch eine der großen Musikerpersönlichkeiten der englischen Renaissance, Tobias Hume. Poeticall Musicke, poetische Musik also, kann aber auch sinnbildlich verstanden werden, denn dass Musik im besten Falle - damals wie heute - eine bestimmte Poetik innewohnt, eine wie immer konturierte Geschichte in Klängen erzählt, mag als eine wesentliche Voraussetzung für das Erleben von Musik angesehen werden.
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WIEN MODERN
SA 07.11.2009, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Sidney Corbett: Kykloi (2009) - UA
Detlev Müller-Siemens: Kommos (2009)
Kompositionsauftrag der Sammlung Essl - UA
Gérard Grisey: Vortex Temporum I-III (1996)
Ensemble Reconsil
Roland Freisitzer: Dirigent
Kaori Nishii: Klavier
Rita Balta: Sopran
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Im Zentrum dieses Konzertes, das im Rahmen des Festivals WIEN MODERN stattfindet, steht die Uraufführung eines Kompositionsauftrags, den die Sammlung Essl an Detlev Müller-Siemens erteilt hat. Seine neue Komposition KOMMOS bezieht sich auf den gleichnamigen Klagegesang in der altgriechischen Tragödie, der abwechselnd von einem Schauspieler und dem Chor vorgetragen wurde. Das Werk entfaltet sich im Spannungsfeld zwischen struktureller Verdichtung und Zerfall, zwischen gleichsam skulpturaler Präsenz und einer fast vollständigen Auflösung jeden Zusammenhangs, zwischen chorischem Klang, der sich im Raum zusammenballt und fragmentierten Einzelstimmen, die im Leeren schweben.
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CHAIN REACTION
SA 21.11.2009, 14:00 & 18:00 Uhr
Essl Museum
Klanginterventionen im Essl Museum aus Anlass von 10 JAHRE ESSL MUSEUM
Gerald Preinfalk: Saxophon, Klarinette
Klaus Burger: Tuba, Cimbasso, Didgeridoo
Jörg Engels: Trompete
Karlheinz Essl: Live-Elektronik
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Ein Nachmittag voller musikalischer Überraschungen zum 10jährigen Bestehen der Konzertreihe REACT_CHAIN_ im Essl Museum: Drei hochkarätige Bläser, die sich ihre Sporen im Bereich der Neuen und improvisierten Musik verdient haben, streifen unabhängig voneinander als wandelnde Klangobjekte durch die Ausstellungsräume und reagieren dort auf die Architektur, das Publikum und die Kunstobjekte. Dass es dabei immer wieder zu Zusammenstößen zwischen den Musikern kommen wird, verspricht spannungsvolle Situationen.
Die Rotunde wird an diesem Tag zu einer wahren Klangquelle umfunktioniert, die der Komponisten Karlheinz Essl live-elektronisch bespielt.
Am frühen Abend treffen sich die vier Musiker dann auf der Bühne, um nach einer genau ausgeklügelten Choreographie ein gemeinsames Improvisationskonzert zu spielen, das eine Kettenreaktion von Klangereignissen in Gang setzt.
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ADVENTKONZERT
SA 05.12.2009, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Maja Mijatović: Cembalo
Dietrich Buxtehude: Preludium in g-moll, BuxWV 163
Christian Diendorfer: Psi
Johann Jacob Froberger: Tombeau sur la mort de Monsieur Blancheroche
György Ligeti: Continuum
J.S. Bach: Chromatische Fantasie und Fuge d-moll, BWV 903
Karlheinz Essl: Sequitur XII - Uraufführung
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Dieses Konzert widmet sich der Musik des Cembalos von seiner barocken Blütezeit bis hin zur aktuellen Gegenwart. Experimentierfreudige, fantasievolle und kontrastreiche Kompositionen von Johann Jacob Froberger (1616-1667), Dietrich Buxtehude (1637-1707) und Johann Sebastian Bach (1685-1750) treffen auf zeitgenössische Kompositionen von György Ligeti (1923-2006), Christian Diendorfer (*1957) und Karlheinz Essl (*1960), die diesem historischen Instrument neue Klangwelten abgerungen haben.
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OUT OF THE BLUE
MI 09.12.2009, 19:30 Uhr
Essl Museum
Free improvisations for voice and electronics
Agnes Heginger: Stimme, Rezitation, Spontan-Assoziation, Kazoo
Karlheinz Essl: Live-Elektronik, Musicbox, Kalimba
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An diesem Abend treten die Vokalistin Agnes Heginger und der Komponist und Elektronikperformer Karlheinz Essl erstmals als Duo-Formation vor ihr Publikum. Gemeinsam werden die beiden einen improvisatorischen Dialog - out of the blue - entwickeln, wo nichts vorgegeben, aber alles möglich ist. Ein musikalisches Blind Date der besonderen Art...
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DAS PARADIES
11.05. - 11.10.2009
Essl Museum - Großer Saal
Multimedia-Installation von Cornelius Kolig |
Seit Jahrzehnten arbeitet der 1942 geborene Maler, Bildhauer, Objekt- und Klangkünstler Cornelius Kolig an seinem Gesamtkunstwerk DAS PARADIES, welches derzeit im Großen Saal des Essl Museums zu Gast ist.
Die Kunst von Cornelius Kolig kreist um den menschlichen Körper und thematisiert die Tabus und Obsessionen unserer Gesellschaft, deren Wertvorstellungen er hinterfragt und durchaus auch humorvoll untergräbt. Das Paradies ist auch örtlich ein geschützter Raum, in dem es keine Hierarchien gibt - alles ist gleich wert, zu künstlerischem Material zu werden.
Viele von Koligs hier gezeigten Installationen und Objekten operieren auch mit Klang, dem eine entscheidende Rolle als subliminales Transportmittel zukommt. In der zufälligen Überlagerung der unterschiedlichen Klangschichten bildet sich ein faszinierender Kosmos, der sich beim Durchschreiten des Raumes permanent verändert und immer wieder neu zusammensetzt. Auf diese Weise läßt sich DAS PARADIES auch als vielschichtiges Klang-Environment erleben, das durch die besondere Akustik des Großen Saales zu einem räumlich-bewegten Gesamteindruck verschmilzt.
Musikprogramm 2008
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KLANG.RAUSCH
Musik kann buchstäblich unter die Haut gehen. Sie verzaubert und berührt, sie macht uns trunken und verwirrt. Diesem Phänomen spürt das Musikprogramm der Sammlung Essl im Jahr 2008 nach. In unterschiedlichsten Konzerten wird der Klang und seine berauschende Wirkung thematisiert: vom Streichquartett bis zur experimentellen Multimedia-Performance, von geheimnisvollen Klangenvironments hin zu brachialen Gitarrensounds.
Dazu findet jeden Monat im ESSL MUSEUM eine exemplarische Veranstaltung statt, für die arrivierte und junge MusikerInnen außergewöhnliche Projekte entwickelt haben. Dies gipfelt in einem Konzert junger KompositionsstudentInnen, die das unermessliche Terrain der elektronischen Musik mit exemplarischen Arbeiten ausloten. Das SCHÖMER-HAUS wird zum Austragungsort eines europäischen Kompositionswettbewerbes, dessen Gewinner im Anschluss an das Preisträgerkonzert gekürt werden. Hier wird auch wieder das Berliner Kairos Quartett zu Gast sein. Für die KLANGWELTEN steuert der spanische Komponist Ramón González-Arroyo eine Klang- und Lichtinstallation bei, die ab Juni in den Galerien zugänglich sein wird.
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Das Spannungsfeld zwischen Ton und Geräusch wird im diesjährigen Musikprogramm des Essl Museums nach allen Richtungen hin ausgelotet. Im Begriff des Klanges verschmelzen diese beiden Antipoden und ergeben eine neue Qualität, die sinnlich und rauschhaft erlebt werden kann.
In einer Reihe von exemplarischen Konzerten wird dieses spannende Thema nach allen Regeln der Kunst zum Klingen gebracht. Dafür konnten internationale Musikerpersönlichkeiten gewonnen werden: die in San Francisco lebende Vokalartistin Pamela Z, der aus New York stammende Klangkünstler Phill Niblock, der in Madrid lebende Komponist Ramón González-Arroyo und der derzeit in Montréal forschende Experimentalmusiker Sandeep Bhagwati.
Das Thema Klang.Rausch greift Dieter Kaufmann in einer Multimedia-Performance mit Tanz auf, während ein aus Wien stammendes Musikerkollektiv um Michael Fischer sich improvisatorisch damit auseinandersetzen wird.
Das alljährliche Adventkonzert im SCHÖMER-HAUS wird schließlich vom Ernst Kovacic bestritten, der in seinem Soloviolinabend Musik von J. S. Bach, Steve Reich und Karlheinz Essl zu einer beeindruckenden Synthese bringt.
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WALL
VS. PASSAGE MI 23.01.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Großer Saal
Sound / Performance
Martin Siewert: electric and acoustic guitars, lap and pedal steel, feedback
devices, electronics |
Die Soloprogramme des Gitarristen Martin Siewert sind minutiös ausgearbeitete
Versuchsanordungen, die nichtsdestotrotz den Kontrollverlust provozieren wollen.
In Gestus und Intensität werden dabei Parallelwelten erschaffen, in denen
die Wahrnehmung bewusst zur Disposition gestellt wird, was bewußtseinserweiternde
aber auch -reduzierende Folgen zeitigt.
WALL VS. PASSAGE ist eine opulente Versuchsanordnung, die den Großen
Saal des Essl Museums akustisch wie atmosphärisch umzudeuten versucht. Dabei
wird ausgiebig von den aussergewöhnlichen architektonischen wie akustischen
Eigenschaften des Raumes Gebrauch gemacht. Und nicht zuletzt wird der Musiker
in einen Dialog mit Jonathan Meeses suggestiver Rauminstallation FRÄULEIN
ATLANTIS treten.
Auf das Ergebnis dieses Experimentes darf man gespannt sein.
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ZEITKLANG
S0 09.03.2008, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Preisträgerkonzert des Kompositionswettbewerbes
Ensemble XX.Jahrhundert
Dirigent: Peter Burwik
Uraufführungen von:
- Carlo Ciceri: Verticale
- Silvia Colasanti: Of the bow and the lyre
- Víctor Ibarra: Full fathom five
- Andrej Slezák: No Man's Land
- Nicolas Tzortzis: What the wave meant
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In Zusammenarbeit mit "musik aktuell - neue musik in nö" hat die Sammlung
Essl letztes Jahr einen europäischen Kompositionswettbewerb ausgeschrieben.
Gesucht wurden neue Werke für ein Solisten-Ensemble, die sich mit den veränderten
künstlerischen und gesellschaftlichen Bedingungen des 3. Jahrtausends auseinandersetzen
und diese in eigenständiger Weise kompositorisch reflektieren. Gewünscht
war ein avancierter Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Instrumentarium
sowie sinnliche und sinnfällige Auseinandersetzung mit dem Phänomen
des Klanges und des Raumes.
Aus den fast 70 eingelangten Partituren hat eine internationale Jury (Isabel
Mundry, Detlev Müller-Siemens, Peter Burwik und Karlheinz Essl jr.) eine
Vorauswahl von fünf Werken getroffen, die in diesem Konzert uraufgeführt
werden. Nach dem Konzert werden die Preisträger ermittelt; einen Sonderpreis
vergibt das Publikum.
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SCHIMANA
ON TESAR MI 19.03.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Großer Saal
Klang / Raum / Performance
Elisabeth Schimana: Komposition & Elektronik
Cordula Bösze: Inside-Flute |
SCHIMANA ON TESAR orientiert sich an einer imaginären Partitur aus Textfragmenten
des Architekten Heinz Tesar, den Erbauer des Essl Museums.
SCHIMANA ON TESAR passiert im überflüssigen Raum und erfüllt
Tesars latenten Wunsch nach Musik.
SCHIMANA ON TESAR folgt Tesars Denken in Schichten. Es baut einen Zwischenraum
und bildet eine Kruste von Fließendem.
"Ein Gebäude finde ich erst dann als gelungen, wenn es
dem Architekten gelingt, überflüssigen Raum zu erzeugen. Meine Architektur
ist eine Übung in Schweigen, daher ist in ihr latent der Wunsch nach Musik
aufbewahrt." (Heinz Tesar)
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FLEXIBLE
CITIES MI 16.04.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Lieferhof
Video / Sound / Performance
Dietmar Bruckmayr: Konzept & Echtzeit-3D-Graphik
Wolfgang Dorninger: Musik & Akustik |
Konkrete Stadtgeräusche und elektronische Musik erzeugen in Echtzeit
abstrakte Stadtlandschaften aus dem Computer. Ihre unterschiedlichen Gravitationszustände,
Tektoniken und Lichtverhältnisse werden von Klängen gesteuert.
Dabei findet eine Umkehrung statt: Nicht die Stadt erzeugt Klänge, sondern
diese erzeugen und bebildern die Stadt. Akustische Signale werden in ihren Frequenzspektren,
Dynamiken und Lautstärken analysiert und daraus nach komplexen mathematischen
Operationen dreidimensionale Objekte generiert. Diese können in weiterer
Folge multipliziert, deformiert, skaliert, rotiert und in ihren Positionen dynamisch
verändert werden. Gleichzeitig werden die akustischen Signale als zweidimensionale
Bilder dargestellt, welche als Texturen für die sich ständig verändernden
dreidimensionalen Objekte dienen.
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MELTDOWN
MI 21.05.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Lieferhof
Video / Sound / Performance
Bernhard Loibner: Live-Elektronik, E-Bass & Videoprojektion
Clementine Gasser: 5-String Cello
Mikolaj Trzaska: Saxophon, Bassklarinette
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Der Titel MELTDOWN bezieht sich auf die globale Entwicklung und das "Einschmelzen"
von sozialen Systemen. Dafür wurden Sequenzen aus einem Film des französischen
Philosophen Guy Debord digital zu Videotexturen resynthetisiert, durch Anwendung
des von Debords entwickelten "détournement".
Die Musik von MELTDOWN reflektiert die visuellen Elemente und schafft eine
dichte akustische Atmosphäre. Elektronische Sounds verbinden sich mit Instrumentalklängen
und überformen Klangstrukturen, die in einem Stahlwerk aufgenommen wurden.
Die Verbindung von Musik und Video soll hier mehr ergeben als die Summe der
Einzelteile. Angestrebt wird eine soghafte Atmosphäre, die den Betrachter
immer tiefer in das akustische und visuelle Geschehen zieht.
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A QUATTRO
SA 31.05.2008, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Vier Streicher im Klangrausch
Kairos Quartett (Berlin)
- Wolfgang Bender: Violine
- Chatschatur Kanajan: Violine
- Simone Heilgendorff: Viola
- Claudius v. Wrochem: Violoncello
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Das Berliner Kairos Quartett besteht seit 1996 und ist berühmt für
seinen exzellenten Ensembleklang und die gründliche Herangehensweise an die
neuesten Werke für Streichquartett. Unserem Thema KLANG.RAUSCH ist dieses
Programm gewidmet, das neben den zeitgenössischen Klassikern Berio und Scelsi
ein Werk des britischen Komponisten Richard Barrett ins Zentrum rückt.
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SOUNDINGS
MI 25.06.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Großer Saal
Neueste elektroakustische Musik in allen Spielformen
Uraufführungen von Christoph Breidler, Onur Dülger, Robert Kellner,
Matthias Kranebitter, David Gabriel Lechner, Veronika Mayer, Hyun-ok Pang, Fernando
Riederer und Hui Ye.
Ausführende: Studierende der Musikuniversität Wien
Tontechnik: Hans Döllinger |
Das unermesslich weite Feld der elektronischen Musik wird an diesem Abend
nach allen Richtungen hin ausgelotet. Neun brandaktuelle, zwischen 2007 und 2008
entstandene Werke spannen einen weiten Bogen von Instrumentalkompositionen mit
Live-Elektronik, akusmatische Klangwelten, Improvisationskonzepten, selbstgebauten
elektronischen Instrumenten bis hin zu generativen Klanginstallationen.
Der Große Saal des Essl Museum fungiert dabei als Resonanzkörper,
in dem sich die einzelnen instrumentalen und elektronischen Klangquellen zu einem
rauschhaften Klangstrom verbinden.
Die in diesem Konzert aufgeführten KomponistInnen sind Studierende der
von Karlheinz Essl geleiteten Kompositionsklasse für elektroakustische und
experimentelle Musik an der Musikuniversität Wien.
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L'ISLA
DES NEUMAS 12.06.2008 - 29.01.2009
Essl Museum - Galerie #7
Klang- und Lichtinstallation von Ramón González-Arroyo |
Der spanische Komponist Ramón González-Arroyo ist ein Meister
der immersiven Klangräume, in denen man sich selbst und die Zeit vergessen
kann. Sein Environment L'ISLA DES NEUMAS (entstanden 2007 für eine Klangkunst-Ausstellung
in San Sebastián) wird in der Galerie #7 des Essl Museums als geheimnisträchtige
Klanginsel inszeniert: Der in bläuliches Dämmerlicht getauchte Raum
ist mit 7 Lautsprechern bestückt, die sich als Objekte an den Wänden
und am Boden befinden. Die Bewegungen der verschiedenen Klangtexturen erzeugen
einen hypnotischen Sog, dem man sich bedingungslos hingeben kann. Denn es gibt
viel zu entdecken, wenn man den einzelnen Klangströmen nachspürt und
ihren zarten Gesprächen lauscht...
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VOICINGS MI 27.08.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Garten
Vocal / Electronics / Performance
Pamela Z (San Francisco): Stimme & Elektronik |
Pamela Z ist eine in San Francisco lebende Performerin und Komponistin, die ihre eigene Stimme mithilfe von Computertechnologie live-elektronisch verarbeitet. Dafür verwendet sie speziell für sie entwickelte Steuersysteme wie den BodySynth™, der es erlaubt, den Klang mithilfe von Körperbewegungen und Gesten zu verändern. Das Spektrum ihrer Ausdrucksmöglichkeiten reicht vom klassischen Belcanto bis hin zu erweiterten Stimmtechniken wie Obertongesang und Mouth Percussion. 2008 gewann sie einen Anerkennungspreis des Prix Ars Electronica in der Sparte "Digital Music".
Im Garten des Essl Museums wird Pamela Z eine Performance in Szene setzen, die von verschiedenen Orten aus erlebt werden kann: von der Terasse des Cafés oder von Liegestühlen, die im Garten aufgestellt sind.
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SOUND RUSH
MI 24.09.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Lieferhof
Die Klangwelten des Phill Niblock
Phill Niblock: Komposition & Klangprojektion
Martin Zrost: Saxophon & E-Gitarre
Franz Hautzinger: Viertelton-Trompete
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Der 1933 geborene New Yorker Künstler Phill Niblock beschäftigt sich seit Mitte der 60er Jahren mit der Erzeugung massiver Klangmassen, die alles bisher Gehörte in den Schatten stellen. Seine kraftvollen "drones", die aus vielschichtigen Überlagerungen mikrotonal verstimmter Instrumentalklänge gebildet sind, erzeugen in Wechselwirkung mit der Akustik des Aufführungsraumes immersive Klanglandschaften, die raschartige Bewußtseinszustände hervorrufen können. Dazu projiziert Niblock (der als Fotograf und Filemacher begonnen hatte) Videos von arbeitenden Menschen, die durch ihre stoischen Gleichförmigkeit Gelassenheit und Ruhe ausstrahlen.
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INTRA L'AMATE FRONDE
MI 22.10.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Galerie #1
Akusmatische Konzert-Installation
Ramón González-Arroyo (Madrid): Komposition & Klangprojektion
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Der Titel dieses Konzertes stammt aus Dantes "Göttlicher Komödie" und meint wörtlich übersetzt "inmitten des geliebten Dickichts". Ein poetischer Hinweis auf das, was wir eine Konzert-Installation nennen könnten: Klänge durchfluten durch den Raum im ständigen Wechsel der Perspektiven, was von jeder Hörposition anders, aber gleichwertig erlebt werden kann. Die verschiedenen Lautsprechergruppen formen einen fluiden Klangraum, in dem das Innen und Aussen, das Hier und Dort sowie das Verhältnis zwischen dem Einzelnen und dem Gesamten immer neu gedeutet wird.
Der in Madrid lebende Komponist Ramón González-Arroyo (* 1953) wird an diesem Abend neueste Werke aus seinem Klanglabor präsentieren - in Ergänzung zu seiner Rauminstallation L'ISLA DES NEUMAS, die derzeit in der Galerie #7 im Essl Museum zu erleben ist.
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WIEN MODERN
SA 15.11.2008, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Uraufführung eines Kompositionsauftrages von Sandeep Bhagwati
Nouvelle Ensemble Moderne (Montréal)
Dirigentin: Lorraine Vaillancourt
Sandeep Bhagwati: RACINES ÉPHÉMÈRES
für 8 Musiker, Live-Elektronik und obligate Dirigentin
Kompositionsauftrag der Sammlung Essl - UA |
In vielen seiner Werke seit 1996 erforscht Sandeep Bhagwati seine Spielart der Ensemble-Comprovisation, in der komponierte und improvisierte Linien in komplexen Architekturen überlagert und ineinander verwoben sind.
Manchmal sind die Musiker frei wie im Free Jazz, dann wieder haben sie genaueste Anweisungen, wie sie aufeinander hören und reagieren sollen. Die Musik, die dabei entsteht, ist exzessiv und wild, sehr meditativ, oft harmonisch und genau so oft von ungemütlicher Schärfe - ein akustischer Spiegel unserer Welt. Alle Stücke entstehen in engster Zusammenarbeit, oft monatelangen Workshop-Prozessen, mit den Ensembles, bislang u.a. dem Ensemble Modern, den Neuen Vocalsolisten, den New Century Players, dem ensemble die reihe, dem Nieuw Ensemble u.v.a.
Mit dem Montréaler Nouvelle Ensemble Moderne hat Bhagwati einen großen Variationenzyklus erarbeitet, der die Flüchtigkeit unserer Heimaten im 21. Jahrhundert aufgreift und in eine musikalische Aktion im Raum verwandelt. Der Werkzyklus ist eine Variation über ein Thema von Claude Vivier, die ersten 11 Takte von Et je reverrai cette ville étrange. Eine Meditation über Vergessen und Finden, über Sehnsucht und Vertrauen, mit Unruhe und ihre Schönheit, in der auch die Dirigentin nicht immer weiß, welche Musik entstehen wird, wenn sie ihre Hand zum Einsatz hebt.
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SALE
MI 19.11.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Galerie #1
Sound / Video / Tanz / Performance
Dieter Kaufmann: Komposition & Klangregie
Sabine Reiter: Choreographie & Tanz (Video)
Gerda Schorsch: Tanz & Choreographie
Ulrich Kaufmann: Videoprojektion
Clara Kaufmann: Diaprojektion
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"les jours s'en vont je demeure"
SALE ist ein beeindruckendes Beispiel der Synthese der Künste. Drei elektroakustische Kompositionen von Dieter Kaufmann (Pathetique – La Mer – Adagio) und eine Schimmelbildserie von Clara Kaufmann bilden Grundlage und Ausgangspunkt für Video (Ulrich Kaufmann) und Tanz/Choreografie (Sabine Reiter). Die wesentliche inhaltliche Linie: Der Mensch im Werden und Vergehen, zwischen Aufblühen und Verwelken, zwischen Häutungen, die jedes Mal ein verändertes Selbst zum Vorschein bringen, die Veränderung, das Anders-Werden, das Neu-Werden, während des Alt-Werdens, die Gleichzeitigkeit von Entstehen und Absterben.
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VIST AG
MI 03.12.2008, 19:30 Uhr
Essl Museum - Galerie #1
Vienna Improvisers String Trio
featuring Annette Giesriegl
Michael Fischer: Violine
Clementine Gasser: 5-saitiges Violoncello
Karl Sayer: Kontrabass
Annette Giesriegl: Stimme, Electronics
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In unterschiedlicher Weise instrumentell ausgebildet und musikalisch sozialisiert, haben die einzelnen Ensemblemitglieder in langjähriger Auseinandersetzung mit ihren Instrumenten und internationalen Zusammenarbeiten ihre jeweils eigene Klangsprache entwickelt. Ihre individuellen Ausdrucksweisen basieren auf den Kenntnissen des historischen Werdegangs aktueller künstlerischer, musikalischer Positionen und der vertiefenden Beschäftigung mit den Anwendungsmöglichkeiten experimenteller Klanggestaltung.
Mit dem Anspruch an kompositorisches Formbewußtsein stellen Stimme und Streichensemble musikalische Strukturen her, die im Rahmen experimenteller Kammermusik entwickelt werden. Das Ensemble arbeitet, von der Präzision der eigenen Ideengestaltung getragen, von einer heterogenen Erscheinungsform hin zu einem homogenen Klangbild, von einem homogenen Klangbild hin zu den Rändern dieser Homogenität. Dieser oszillierende Prozess und die Gruppe sind der notwendige auffordernde Widerstand zur Inspiration.
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ADVENTKONZERT
SA 06.12.2008, 19:30 Uhr
SCHÖMER-HAUS
Violinabend Ernst Kovacic
Johann Sebastian Bach: Partita d-Moll BWV 1004
Steve Reich: Violin Phase (1967)
Karlheinz Essl: absence (1996)
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Musik für Geige solo hat immer etwas Erzählerisches an sich: Ein Musiker, der mit der „Stimme“ seines Instruments spricht. Auch das Bestreben der Komponisten ist unübersehbar: Obwohl Tonumfang und Möglichkeiten der Geige beschränkt sind, soll ihre Klangwelt trotzdem als ein in sich geschlossenes Ganzes erscheinen - als Mikrokosmos. Und gleichzeitig, darüber hinausdeutend, eine Metapher des Makrokosmos werden.
Johann Sebastian Bach war gewohnt in Melodie, Harmonie und Bass zu denken. Trotz der beschränkten akkordischen Möglichkeiten der Geige erschafft er in seinen Solopartiten für Geige eine Sprache, die auf kunstvollste Weise diesen drei Grundaspekten seiner Klangwelt gerecht wird.
In Steve Reichs Violin Phase geht es um die Frage: Was geschieht, wenn sich rhythmischer Gleichklang durch Beschleunigung oder Verlangsamung allmählich „entzweit“? Der Interpret spielt „gegen“ eine CD-Aufnahme seiner selbst an und der Hörer erlebt dabei die langsamen Prozesse des Beschleunigens und Verlangsamens wie ein Abenteuer.
Karlheinz Essls absence kommt dem Erzählen wohl am nächsten. In mehreren Episoden entwickelt sich eine Geschichte, in der Tonraum und Klangmöglichkeiten der Geige in Kontinuum und Kontrast voll ausgeschöpft werden. Strebt Bachs „Partita“ die Weltenharmonie an und stellt Steve Reich ein notwendiges Erfahrungsexperiment vor, so ist Karlheinz Essls „absence“ sicherlich das persönlichste Seelenklanggemälde unter den drei Werken dieses Konzertes. (Ernst Kovacic)
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L'ISLA
DES NEUMAS 12.06.2008 - 29.01.2009
Essl Museum - Galerie #7
Sound/Space/Environment von Ramón González-Arroyo (Madrid) |
Der spanische Komponist Ramón González-Arroyo ist ein Meister der immersiven Klangräume, in denen man sich selbst und die Zeit zu vergessen kann. Seine Environment L'ISLA DES NEUMAS hat er in der Galerie #7 des Essl Museums als geheimnisträchtige Klanginsel inszeniert: Der in bläuliches Dämmerlicht getauchte Raum ist mit 7 Lautsprechern bestückt, die sich als Objekte an den Wänden und am Boden befinden. Die Bewegungen der verschiedenen Klangtexturen erzeugen einen hypnotischen Sog, dem man sich bedingungslos hingeben kann. Denn es gibt viel zu entdecken, wenn man man den einzelnen Klangströmen nachspürt und ihren zarten Gesprächen lauscht...
Diese Arbeit gewann 2008 einen Anerkennungspreis des renommierten Prix Ars Electronica.
Musikprogramm 2007
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NÄHE / FERNE
Das Musikprogramm des Essl Museums steht 2007 im Spannungsfeld von Nähe und Ferne und versucht, die unterschiedlichen Bedeutungsebenen dieses Begriffspaares historisch, gesellschaftlich, kulturell und topographisch auszuloten.
In Luigi Nonos LONTANANZA wird die Ferne als utopisches Moment beschworen, voller Sehnsucht und Wehmut. Das Pendant dazu - Intimität und Nähe - thematisiert das Ensemble Studio Percussion graz in EROTICKS. Das GOLD.BERG.WERK geht von einer historischen Substanz - den Goldberg-Variationen von J.S. Bach - aus, die in einer Bearbeitung für Streichtrio und Elektronik in unsere Zeit transferiert wird. Einblicke in aktuelle Musik unserer Tage bietet der Kammermusikabend AUS DER NÄHE mit Werken amerikanischer und europäischer Komponisten. Eva Reiter macht in ATOM ART der Differenz zwischen dem natürlichen Instrumentalklang und seiner Transzendierung mittels Elektronik erfahrbar, wohingegen Sylvie Lacroix in SOLO.ALLEIN.PRIVAT die Dialektik von Innen und Aussen aus verschiedenen Hörperspektiven betrachtet. (PROLONGED) ENDEAVOUR schließlich inszeniert Nähe und Ferne mit visuellen und klanglichen Mitteln, ebenso auch die tönende Rauminstallation VON HIRSCHEN UND RÖHREN in der Rotunde der Essl Museums.
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In der Performance FERRAGOSTO konfrontiert die Percussionistin Elisabeth Flunger Umweltgeräusche aus der näheren Umgebung des Essl Museums mit den Klängen von objets trouvés, wohingegen der Jazzsaxophonist Frank Gratkowski in ARTIKULATION die verschieden weit entfernten Galerieräume des Museums klanglich auslotet. Die Pianistin Carol Morgan inszeniert VISIBLE MUSIC als musikalische Wanderung zwischen Zeit und Raum. Die FERNE NÄHE thematisiert Barbara Lüneburg in ihrem Violin-Recital, während das Improvisationstrio Voces Spontane Antworten auf die Frage WEIT WEG VON WO? zu finden versucht.
In Kooperation mit dem Festival WIEN MODERN wird Jennifer Walshes' Auftragswerk der Sammlung Essl vom Londoner Apartment House Ensemble gespielt. Das ADVENTKONZERT bringt Uraufführungen von Günter Kahowez und Axel Seidelmann, die sich inhaltlich dem Kosmischen und Irdischen zuwenden.
Jonathan Meeses überbordende Rauminstallation FRÄULEIN ATLANTIS wird vom Komponisten Karlheinz Essl jr. im Großen Saal und der Rotunde zum Klingen gebracht.
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(PROLONGED) ENDEAVOUR
Mi, 17.01.2007, 19:30
Essl Museum - Lieferhof
Cross Media Performance
Klaus Hollinetz: Surround Sound
Markus Bless: Visuals
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Wie treffen die Dinge sich und gehen aneinander vorbei, nach kurzer Begegnung oder vielleicht ohne sich auch nur zu erkennen? In der Vielschichtigkeit von Deutungsmöglichkeiten finden wir den Ausgangspunkt dieser Cross Media Performance. Das Prinzip der Arbeit gleicht Versuchsreihen von Experimenten, in denen eine Vielzahl von unerwarteten, aber zusammenhängenen Strukturen entstehen.
Eine Folge von klangintensiven Momenten - den Näherungen, den Enfernungen - wird durch visuelle Projektionen - den Durchdringungen, den Ausbreitungen - am Fließen gehalten und umgekehrt. So entstehen atmosphärische Räume mit gedehnten Augenblicken und internen Bewegungen. Und in den Druckwellen der Berührung bilden sich kleine Wirbel, Verdichtungen, seismische Wellen, die nur langsam verebben.
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EROTICKS
Sa, 03.03.2007, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Leidenschaftliche Begegnungen mit erotischen Klängen
Studio Percussion graz
Dir: Günter Meinhart
Schlagzeugmusik von Luigi Nono, Klaus Lang, Kaija Saariaho, und John Hollenbeck
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...ich spürte Teile meines Körpers zart berührt, ließ es zu, hätte den Zustand der Erregung gerne länger festgehalten...
In Kompositionen von Luigi Nono, Kaija Saariaho und Klaus Lang wird der erotischen Sinnlichkeit von Klängen nachgehorcht und nachgespürt. An den Amerikaner John Hollenbeck vergab das STUDIO PERCUSSION graz einen Kompositionsauftrag zu diesem Thema, dessen Werk "Eros" im Zusammenwirken mit dem Visualisten IMAGINERO (Stefan Schmid) in Klosterneuburger SCHÖMER-HAUS uraufgeführt wird.
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VON HIRSCHEN UND RÖHREN
16.03. - 26.08.2007
Essl Museum - Rotunde
Eine tönende Installation von Beat Zoderer und Karlheinz Essl
im Rahmen der Ausstellung Passion for Art
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In der Rotunde des Essl Museums fügt der Schweizer Künstler Beat Zoderer (* 1956) handelsübliche PVC-Abwasserrohre zu einem offenen und irregulären Gittermuster zusammen. Die überdimensionalen Flöten- und Blasrohre werden von Trichterlautsprechern bespielt, aus denen die Klänge, Töne und Geräusche dringen, die der Wiener Komponist und Experimentalmusiker Karlheinz Essl (* 1960) über ein komplexes, zufallsgesteuertes Computerprogramm einfliessen lässt.
Was hier tönt und durchaus nicht nur von Hirschen stammt, wandert durch den Raum, kommt mit wechselender Lautstärke einmal aus dieser, einmal aus jener Röhre und formt akustisch die Gliederung nach, die das Rohrgewirk mit seinen verstrebten räumlichen Rhythmen vorgibt. Wer den Raum betritt, sich darin bewegt, muss sich bücken und wenden, legt sein Ohr hier an die Röhre, beugt sich über eine Öffnung, wendet sich weg und hört Töne und Klänge - von nah und von fern.
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GOLD.BERG.WERK
Mi, 21.03.2007, 19:30
Essl Museum - Großer Saal
J. S. Bachs Goldberg-Variationen in neuer Interpretation
Orpheus Trio Wien
Karlheinz Essl: Elektronik & Klangprojektion
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Der barocke Klangraum von Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen, gespielt in einer Bearbeitung für Streichtrio, wird durch elektronische Interventionen von Karlheinz Essl in einen neuen spirituellen Klangraum transformiert. Die "Aria mit verschiedenen Veränderungen" wird mit digitalen Mitteln in einem algorithmischen Echtzeitprozess weiterverarbeitet. Polyphonie bekommt hier eine neue Bedeutung im Spannungsfeld zwischen einer fernen Vergangenheit und der Nähe unserer Gegenwart.
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LONTANANZA
Mi, 18.04.2007, 19:30
Essl Museum - Großer Saal
Auf der Suche nach dem fernen Klang
Annelie Gahl: Violine
Karlheinz Essl: Klangregie
Luigi Nono: La lontananza nostalgica utopica futura (1988/89)
für Violine und 8-Kanal Surround Sound
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In Nonos vorletzter Komposition kommt die für das Spätwerk dieses Komponisten charakteristische Suche nach dem Klang - als Synonym für Wahrheit, Schönheit und Leben - zum Ausdruck. Der Titel - wörtlich übersetzt "Die nostalgische-utopisch-zukünftige Ferne" - steht für das ziellose Umherstreifen des Menschen, verköpert durch die Geigerin, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Form und Struktur des Werkes entwickeln sich aus der spontanen Interaktion zwischen Solistin und Klangregisseur.
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AUS DER NÄHE
Sa, 28.04.2007, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Ivana Pristasova: Violine
Petra Ackermann: Viola
Andreas Lindenbaum: Violoncello
Hsin-Huei Huang: Klavier
Aktuelle Kammermusik von Beat Furrer, Bernhard Gander, Enno Poppe und Salvatore Sciarrino
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Die kontrastreichen Klangelemente zwischen Streichtrio und Klavier eröffnen erfrischende Hörerlebnisse. Seit 2005 arbeiten das Trio EIS und Hsin-Huei Huang zusammen, um junge Kompositionen für Streichinstrumente und Klavier zu präsentieren. Die für sie geschriebene neue Komposition von Bernhard Gander werden mit Werken von Beat Furrer, Salvatore Sciarrino und Enno Poppe kombiniert.
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ATOM ART
Mi, 23.05.2007, 19:30
Essl Museum - Großer Saal
Werke von Eva Reiter, Fausto Romitelli, Emanuele Casale und Jorge Sánchez-Chiong
Eva Reiter: Viola da Gamba, Paetzold-Blockflöte
JSX: Turntables
Christina Bauer: Tontechnik
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Der Blick aus dem Zugfenster: Raum und Zeit fliegen vorbei, manches erkennt das Auge ganz scharf, anderes verschwimmt im Hintergrund, wieder anderes hakt sich im Blick des Betrachters für Sekundenbruchteile ein – weite Ferne so nah, nahe Ferne so weit. Mit diesen Phänomenen von Schärfe-Unschärfeverhältnissen, changierenden Trennschärfen und divergierenden Zeitschichten setzt sich die Komponistin und Interpretin Eva Reiter in ihrem Solo-Programm auf überaus inspirierende Weise auseinander.
Der Konnex von «Nähe» und «Ferne» stellt sich in ihrer Arbeit vorderhand nicht zuerst als geschichtliche, sondern vor allem als strukturelle Erscheinung dar – ob im Sinne der angedeuteten Gleichzeitigkeiten ganz unterschiedlicher (Hör-) Perspektiven oder mit Blick auf verschiedene, sowohl räumliche wie zeitliche Distanzverhältnisse: Mikroskopische und in die Ferne versetzte Betrachtungen einzelner Klangpartikel oder ganzer Klanggewebe sowie Schichtungen unterschiedlicher Entfernungen sind für die Stücke bestimmend, kennzeichnen aber auch die Aufführungssituation selbst.
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ESSL.BURGER
So, 03.06.2007, 19:30
Essl Museum - Galerie #1
PASSIONiertes Blechgebläse & unARTige Computersounds
Klaus Burger: Tuba, Didgeridoo, Cimbasso
Karlheinz Essl: Computer & Electronics
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Das spontane Zusammentreffen zweier mit allen Wassern gewaschenen Musikern - dem Tubisten Klaus Burger und dem Elektroniker Karlheinz Essl - verheißt spannende Hörerlebnisse jenseits gebräuchlicher Schubladisierungen. Beide Künstler haben sich ihre Sporen als Interpreten und Komponisten in der "klassischen" Avantgarde verdient und sich dabei gleichzeitig mit freier Improvisation, Jazz und experimentellen Musizierpraktiken auseinandergesetzt. Ihr jeweiliges Instrumentarium haben sie individuell weiterentwickelt und es dabei zu atemberaubender Virtuosität gebracht: Klaus Burger spielt neben der Tuba auch Cimbasso, Didgeridoo und Conch Shell und versteht es, sogar der gemeinen Bierflasche packende Grooves zu entlocken. Karlheinz Essl hat sich sein eigenes elektronisches Musikinstrument mit dem unaussprechlichen Namen m@ze°2 geschaffen, das auf einem selbst entwickelten Computerprogramm basiert und über unzähliger Regler und Taster gesteuert wird.
Ohne Vorgaben oder konzeptionelle Sicherheitsnetze gestalten Klaus Burger und Karlheinz Essl aus der momentanen Situation vibrierende Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Energieströme zu explosiven Höhenflügen aufschaukeln.
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SOLO. ALEIN. PRIVAT
Mi, 13.06.2007, 19:30
Essl Museum - Großer Saal
Musik für Flöte und Elektronik von Walter Feldmann, Chaya Czernonwin, Katharina Klement, Ming Wang, Klaus K. Hübler sowie Lacroix/Bogner
Sylvie Lacroix: Flöten
Florian Bogner: Elektronik
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In einer Zeit, in der Kommunikation in immer komplexeren Formen eine immer dominantere Rolle spielt, wächst das Bedürfnis nach Stille, Privatheit, Einfachheit. Als Reaktion auf das Diktat der drängenden Globalisierung, welche Auswege suchen wir? Viele träumen von einer sogenannten "Inseln der Seligen", einem Rückzug nach Innen - ALLEIN-PRIVAT - aber was ist dort zu erwarten? Wohin führt das Ausbrechen aus diesem Teufelskreis?
Dieses Programm für eine Flötistin, - solo... alleine... aber nicht ganz privat -
möchte mit musikalischen Mitteln verschiedene Facetten dieser sehr aktuellen Gedanken beleuchten.
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FERRAGOSTO (WOANDERS)
Mi, 22.08.2007, 19:30
Essl Museum - Garten
Cross Media Performance
Elisabeth Flunger: Installation & Performance
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Akustische Momentaufnahmen aus der Sammlung Essl und ihrer Umgebung sind die Grundlage von Elisabeth Flungers Klanginstallation FERRAGOSTO. In ihrer Performance wird die Percussionistin mit Metallgegenständen aus der Sammlung Essl und aus ihrer eigenen Sammlung spielen.
Mit ihrer musikalischen Sprache, die von Maschinen- und Umweltgeräuschen sowie vom Zufälligen und Mechanischen geprägt ist, wird sie die Klänge aus der Installation aufgreifen und neu interpretieren.
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FRÄULEIN ATLANTIS
21.09.2007 - 03.02.2008
Essl Museum - Rotunde & Großer Saal
Klang-Environment von Karlheinz Essl jr. zu einer Rauminstallation von Jonathan Meese
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Jonathan Meese, der sanftwütige Kunstberserker aus deutschen Landen, verwandelt den Großen Saal des Essl Museums in eine überbordende Druckkammer, in der sich Objekte, Bilder und Klänge zu einem brodelnden Lavastrom verbinden. Herzstück dieses Environments bildet eine gigantische Maschine, die in der Rotunde des Museums versenkt ist und von dort ihre Energie in Form intensiver Klangströme nach oben leitet.
Für diese Installation entwickelt der Komponist Karlheinz Essl jr. ein vielschichtiges Klangenvironment, das Jonathan Meeses Stimme als Ausgangsmaterial nutzt und zusätzlich auf animalische und industrielle Klangartefakte zurückgreift. Mit Hilfe von Computerprogrammen wird ein unbändiger Klang-Generator konstruiert, dessen Verhalten nicht vorhersehbar ist und der für permanente Überraschungs- und Schockmomente sorgt.
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ARTIKULATION
Mi, 26.09.2007, 19:30
Essl Museum - Galerien
Solo Performance
Frank Gratkowski: Klarinette, Saxophon
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Der Hamburger Musiker und „Musik Kreativ“-Preisträger Frank Gratkowski gibt seit 1990 Solo-Konzerte. Seine Soli werden auf Grundlage von Improvisation entwickelt und bedienen sich dabei unterschiedlichster Mittel. Formale Abläufe, Tonmaterial und Klangerzeugung werden strukturbildend eingesetzt, so dass jedes Stück einen spezifischen Charakter enthält. Ein entscheidender Bestandteil des Programmkonzeptes ist die experimentelle Klangerforschung des Instrumentes.
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VISIBLE MUSIC
Mi, 17.10.2007, 19:30
Essl Museum - Galerien
Gegenwärtige Klaviermusik von Dieter Schnebel, Adriana Hölszky, George Crumb, Mark Applebaum und Beat Furrer
Carol Morgan: Klavier
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Die aus London gebürtige Carol Morgan inszeniert diesen Klavierabend als "dramma per musica": Musik und Theater verbinden sich hier zu einer spartenübergreifenden Performance. Vertrautes und Fremdes, Nahes und Fernes werden zu einem fein gesponnenen Klanggewebe verknüpft, in dem die reichen Nuancen des Klavierklanges auslotet werden.
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FERNE NÄHE
Mi, 6.11.2007, 19:30
Essl Museum - Galerien
Neueste Geigenmusik von Salvatore Sciarrino, Georg Friedrich Haas, Manfred Stahnke, Karlheinz Essl jr., Burkhard Friedrich und Marko Ciciliani.
In Kooperation mit dem Festival WIEN MODERN.
Barbara Lüneburg: Violine
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Hier und dort, Vergangenheit und Gegenwart, das Bekannte und das Unbekannte, örtlich, zeitlich, emotional, im Zwischenmenschlichen oder im eigenen Inneren: Nähe und Distanz erscheinen als zwei Antipoden, die sich gegenseitig definieren. Das in Zusammenarbeit mit dem Festival WIEN MODERN entstandene Programm sucht die Grenzen und Spannungsfelder zwischen beiden Polen auszuloten.
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WIEN MODERN
S0, 11.11.2007, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Strange Encounters
Apartment House (London)
Jennifer Walshe: Stimme
Drei Uraufführungen von Jennifer Walshe, Christopher Fox und Claudia Molitor
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Der alljährliche Kompositionsauftrag der Sammlung Essl erging diesmal an Jennifer Walsh, die sich als starke Künstlerpersönlichkeit voll skurriler Fantasie einen internationalen Namen gemacht hat. Ihre musiktheatralische Arbeit operiert mit der Architektur des SCHÖMER-HAUSES, dessen Aufzüge ebenso zum Einsatz kommen wie das käfigartige Stiegenhaus und die umlaufenden Galerien, von denen Kassettenrekorder an Schnüren baumeln.
Das Ensemble Apartment House unter der Leitung seines Cellisten Anton Lukoszevieze spielt an diesem Abend noch zwei weitere Uraufführungen der britischen KomponistInnen Claudia Molitor und Christopher Fox.
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ADVENTKONZERT
Sa, 1.12.2007, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Zwischen Himmel und Erde
Ensemble XX. Jahrhundert
Dir. Peter Burwik
Uraufführungen von Axel Seidelmann und Günter Kahowez und eine elektronische Klangperformance von Karlheinz Essl jr.
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Der Blick zum gestirnten Himmel fasziniert seit jeher: Die Erkenntnis der eigenen Kleinheit verbindet sich mit der Gewissheit, Teil eines kosmischen Ganzen zu sein. Johannes Kepler formulierte dies in seinem "Mysterium Cosmographicum" (1596) als mathematisches Modell, das Günter Kahowez als Inspirationsquelle diente. Axel Seidelmann hingegen findet durchaus irdische Bezugspunkte in der afrikanischen Musik und der zeitgenössischen Kunst. Die Verbindung zwischen Himmel und Erde stellen Kirchenglocken dar, die Karlheinz Essl als Ausgangsmaterial seiner elektronischen Klangperformance dienen.
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WEIT WEG VON WO?
Mi, 12.12.2007, 19:30
Essl Museum - Ausstellungshalle
Improvisation/Performance
voces spontane
- Johann Leutgeb: Stimme
- Karin Schneider-Rießner: Stimme
- Katharina Lugmayr: Blockflöte, Stimme
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Jazz? Echo? Parodie? Ausgemachtes? Bekannte Formen? Visuelle Musik?
Schmäh? Botschaft? Harmonie? Entfremdungen? Gedankenspiele? Fantasiegeschichten?
Weg? Chuzpe? Wahrnehmung? Nachvollziehbar?
Differenzierung? Identifikation?
Johann, Karin, Katharina entscheiden - Sie erleben spontan.
Musikprogramm 2006
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COOP: Kooperationen zwischen Komponisten und KünstlerInnen aus anderen Sparten prägen 2006 das Musikprogramm der Sammlung Essl. Die vielfältigen Auseinandersetzungen von Musikern mit Tänzerinnen, Schriftstellerinnen, Video- bzw. Lichtkünstlerinnen und Malern haben eine Reihe aussergewöhnlicher Projekte entstehen lassen, die in den verschiedenartigen Räumlichkeiten des von Heinz Tesar erbauten KUNSTHAUSES präsentiert werden: Musikperformances in Lichträumen, Interaktionen zwischen digitalen Klang- und Bildwelten, literarisch-musikalische Kommentare zur "Wiener Gruppe", klangliche Ausdeutungen abstrakter Farbpartituren, ein computer-generiertes Klang-Environment zum "Wiener Aktionismus" und schließlich eine Tanzperformance, die von Paul Auster inspiriert wurde.
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Der inhaltliche Schwerpunkt im SCHÖMER-HAUS wiederum liegt auf dem Werk von Friedrich Cerha, der heuer 80 Jahre alt wird. Das ihm gewidmete Geburtstagskonzert zeigt die kautzig-skurrile Seite dieses hintergründigen Komponisten, der in seinen "Chansons" das elitäre Terrain der Hochkultur hinter sich gelassen hat, um sich auf das gefährliche Parkett der Kleinkunst zu begeben. Als Kontrast dazu zeigt das Wiener Saxophonquartett die ernste Seite dieses vielseitigen Musikers in einem Programm, das speziell auf die aussergewöhnliche Architektur und Akustik des SCHÖMER-HAUSES zugeschnitten ist.
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CHROMA
Mi, 01.02.2006, 19:30
Sammlung Essl - Galerie #3
Musikperformance von Bertl Mütter im Lichtraum von Victoria Coeln
Bertl Mütter: Posaune, Stimme
Victoria Coeln: Lichtraum
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Seit drei Jahren arbeitet das Künstlerpaar Victoria Coeln und Bertl Mütter an den Berührungen von Licht und Klang im Raum, an CHROMA, einer neuen faszinierenden Einheit von Bild und Musik. Ein - zunächst noch statisches - Lichtbild erfüllt den Galerieraum der Sammlung Essl. Behutsam wird dieses Bild geöffnet: Spielend dringt Bertl Mütter in den Lichtraum ein, erzeugt vielschichtige Farbschatten, immer neue bewegte Bilder in direkter Verbindung mit seiner Musik. Farbe, Licht und Klang, Körper und Raum verschmelzen zu einem neuen, großen Ganzen: Ein soghafter Licht-Klang-Raum entsteht, dem man sich nur schwer entziehen kann und will.
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NATURE / MORTE
16.02. - 21.05.2006
Sammlung Essl - Rotunde
Computergeneriertes Klang-Environment zu einer Fotodokumentation des Wiener Aktionismus
von Karlheinz Essl
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Ein sich in die Rotunde ergießender Klangstrom wird immer wieder angehalten und dabei gleichsam eingefroren, um danach – aufgeladen mit lebensvoller Energie – weiterzufließen. Die gewölbte Wand der Rotunde wirkt dabei als akustische Linse, welche die aus vier Lautsprechern abgestrahlten Klangpartikel reflektiert und so eine bewegte dreidimensionale Klanggestalt im Raum entstehen lässt.
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GEBURTSTAGKONZERT
FRIEDRICH CERHA
Sa, 25.02.2006, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Ensemble "die reihe"
Chansonnier: Heinz-Karl Gruber
Friedrich Cerha: Eine Art und eine letzte Art Chansons (1985-89)
Erstaufführung des Gesamtzyklus
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Zu Friedrich Cerhas 80. Geburtstag spielt das von ihm 1959 mitgegründete Ensemble "die reihe" seine hintergründig-skurrilen "Chansons", kongenial gesungen von Heinz-Karl Gruber, einem langjährigen Freund und Weggefährten. Auf Texte der Wiener Gruppe und Ernst Jandl komponiert, verlässt der Komponist hier den "sakrifizierten Bereichen der Großkunst" und begibt sich auf "das gefährliche Terrain der Kleinkunst".
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DUETZ #2
Mi, 08.03.2006, 19:30
Sammlung Essl - Lieferhof
Live-Interaktionen zwischen digitalen Bildern und Klängen
Bernhard Loibner: live electronics
Michaela Grill: live video
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Der Komponist und Elektronik-Musiker Bernhard Loibner und die Video-Künstlerin Michaela Grill (beide aus Wien) finden sich zu einem audio-visuellen Duett zusammen. Beide Künstler benutzen den Laptop als Instrument, um ihre Sounds und Visuals in einem strukturiert-improvisierten Konzert live zu erzeugen. Sounds und Bilder verbinden sich oder kontrapunktieren einander, abstrakte visuelle Texturen treffen auf abstrakte Klangtexturen. Sowohl Musik als auch Video werden live und in Echtzeit generiert, was beiden Künstlern die Möglichkeit des gegenseitigen (Re)agierens eröffnet.
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BREAKAWAYS
Mi, 05.04.2006, 19:30
Sammlung Essl - Kleiner Saal
Eine Multimedia-Performance zur Avantgarde-Praxis der "Wiener Gruppe"
Sabine Scholl (Berlin): Text / Lesung
Karlheinz Essl (Wien): Komposition / Live-Elektronik
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Anfang der Fünfziger Jahre entwickelte die Wiener Gruppe neue Formen der Produktion und Verbreitung von Literatur und schloss damit an eine unterdrückte und vergessen geglaubte Tradition der Moderne an, die radikal gegen das konservative Klima im Nachkriegsösterreich stand. 2002 wurden die Autorin Sabine Scholl und der Komponist Karlheinz Essl vom Austrian Cultural Forum eingeladen, dieses Kapitel der Literatur- und Kunstgeschichte in einer Multimedia-Performance für amerikanisches Publikum in New York zu präsentieren. Die Veranstaltung bietet nun Gelegenheit das daraus entstandene gemeinsame Werk kennenzulernen.
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TOUR DE SAX
Sa, 29.04.2006, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Wiener Saxophonquartett
Karlheinz Essl: Live-Elektronik
Neue Musik für Saxophone und Live-Elektronik von Friedrich Cerha (A), Ernest H. Papier (F), Gary Berger (CH), Sofia Gubaidulina (RU) und Karlheinz Essl (A)
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Das Wiener Saxophon-Quartett hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1987 im In- und Ausland einen hervorragenden Ruf für die Interpretation neuer Musik geschaffen. Bis heute wurden über 70 Werke für dieses Ensemble geschrieben und von ihm uraufgeführt. Dadurch gelang es dem Ensemble, ein umfangreiches Repertoire für Saxophonquartett zu schaffen. Seither arbeitet das Wiener Saxophon-Quartett ständig daran, sowohl mit den namhaftesten Komponisten als auch mit vielversprechenden jungen Talenten zu kooperieren. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden schon eine Reihe von Werken, die bereits einen wichtigen Platz in der Standardliteratur für Saxophonquartett einnehmen.
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DAS SPIEL VOM KOMMEN UND GEHEN
Mi, 03.05.2006, 19:30
Sammlung Essl - Lieferhof
Das Low Frequency Orchestra interpretiert eine Farbpartitur von Robert Lettner
Castelló & Osojnik: Blockflöten
Neugebauer & Schellander: Kontrabass
Mathias Koch: Schlagzeug
Thomas Grill: Elektronik
Martin Pichlmair: Visualisierung
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Robert Lettner hat in den 80er Jahren eine 21-teilige Serie von Farbtafeln geschaffen, die aufgrund ihrer Gliederung sowie dem Fluss der Strukturen einen hohen Grad an Verwandtschaft mit musikalischen Notationsformen aufweist. Das Low Frequency Orchestra erarbeitete daraus in einem kollektiven Prozess eine strukturierte Improvisation, die alle Aspekte von Komposition und Aufführung berücksichtigt - von der Entwicklung des Klangmaterials, des Zusammenspiels der einzelnen Instrumente und den zeitlichen und klanglichen Strukturen bis hin zur Klangprojektion während des Konzertes. Als unabhängige Interpretation des gleichen Ausgangsmaterials entstand parallel dazu eine Visualisierung, die über räumlich verteilte Monitore erlebt werden kann.
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ORACLE NIGHT
Mi, 14.06.2006, 19:30
Sammlung Essl - Galerie #1
Eine orakel-basierte Performance, inspiriert durch Paul Auster
Sabina Holzer: tanzt
Jack Hauser: zeigt Flagge
Karlheinz Essl: musiziert
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März 2005: Mit "and thank you i dont think we will meet again" treffen sich zwei Männer und eine Frau im Neuen Saal des Wiener Konzerthauses und lassen sich durch diesen Song von P.J. Harvey auf eine Begegnung ein. Nun wird mit ORACLE NIGHT eine weitere Zusammenarbeit dieses heterogenen Trios realisiert. Sound trifft Körper trifft Zeichen in der Ruhe der Nacht. Und wie im Orakel werden räumlich entfernte Ereignisse und die rechten Handlungsanweisungen mittels technischer Hilfe ermittelt. Den Titel haben wir von Paul Auster: - "dieses gefühl, dass das leben zerbrechlich ist, verfolgt mich unentwegt."
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(7x7)7
30.06. - 17.09.2006
Sammlung Essl - Ausstellungshalle
Generatives Musik-Mobile zu einem Animationsvideo von Jürgen Messensee
von Karlheinz Essl
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Ein mobiles Klangenvironment aus 49 auskomponierten musikalischen Motiven, die auf einer Bassklarinette eingespielt wurden. Aus diesen digital abgespeicherten Grundbausteinen werden mithilfe eines zufallsgesteuerten Algorithmus immer neue Anordnungen zusammengefügt, woraus sich übergeordnete klangliche Gestalten formen, die jedoch - trotz ihrer Unterschiedlichkeit - allesamt auf das gleiche harmonische Ausgangsmaterial rekurrieren.
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CHYMISCHES LUSTGÄRTLEIN
Mi, 23.08.2006, 19:30
Sammlung Essl - Garten
Alchemistische Musik- und Textperformance
Walter Pucher: Text & Rezitation
Klaus Burger: Tuba & Cimbasso
Matthias Schneider-Hollek: Electronics
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Im „Chymischen Lustgärtlein“ wird ein 7-stufiger alchymistischer Prozess mit avancierten künstlerischen Mitteln ins Werk gesetzt. Trennung, Läuterung, Einschmelzung von klanglichen, bildhaften und textuellen Elementen. Mittels Soundröhren, Schwingungskolben, Digitaldestillierern, Allegorieprojektoren, Wort-Athanoren.
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CHRONOLOGIE
Mi, 20.09.2006, 19:30
Sammlung Essl - Lieferhof
Interaktive Klang/Bild/Performance
Katharina Klement: Komposition, Klavier
dieb13: Sound, Visuals, Computer
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Der Lieferhof in der Sammlung Essl wird über einige Wochen hinweg indirekt (mit Videokamera und Mikrofon) beobachtet und protokolliert. Aus einem zeitlichen Kontinuum werden via automatischer Steuerung stetig Kostproben genommen. Der beobachtete einheitliche Ort wird zeitlich neu geordnet, entsynchronisiert. Das gewonnene akustische und optische Datenmaterial wird mittels Aneinanderreihung, Wiederholung und Beschleunigung wieder zu einem Kontinuum gefügt. Dieses Klang- und Bild-Kontinuum wird in weiterer Folge auch zur Partitur für eine instrumentale Umsetzung, bzw. wird es von der Klaviatur aus gesteuert. Auskomponierte Teile wechseln mit Improvisationen ab.
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ASPHALT
Mi, 11.10.2006, 19:30
Sammlung Essl - Lieferhof
Live-Vertonung des Stummfilms "Asphalt" (1929, Joe May) vom Ensemble 78plus
Stephan Sperlich - Live Elektronik, Theremin
Guenther Berger - Live Elektronik, Stimme
Erwin Schober - Schlagzeug
Philipp Moosbrugger - Kontrabass
Otto Jekel - Schellack-Archiv
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Eine Neuvertonung des Stummfilms „Asphalt“ (DE 1929, R: Joe May) war auf Grund seiner Vielschichtigkeit und Dramatik für das Ensemble 78plus nahe liegend und herausfordernd zugleich.
Als Klangbibliothek dienen bei 78plus Samples von originalen Tondokumenten aus Otto Jekels Schellackplatten-Sammlung, dem „78plus-Archiv“. Aus dem digitalisierten Material entwickelt sich eine Serie von autarken Songs, die in typischer 78plus-Manier den Film wie eine Partitur mit Subtexten interpretieren. Aus einem Mosaik von traumartigen Hörbildern erscheint die melodramatische Liebesgeschichte von „Asphalt“ als Vexierbild ihrer selbst.
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WIEN MODERN
So, 19.11.2006, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Ensemble Champ d'Action (Antwerpen)
Werke von Serge Verstockt, Lucien Goethals, Peter Swinnen und Jonathan Harvey für Instrumentalensemble und Live-Elektronik.
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An diesem Abend gelangt eine Aufragskomposition der Sammlung Essl an Serge Verstockt zur Uraufführung, die in Zusammenarbeit mit dem Architekten Werner Vandermeersch entwickelt wurde. An Drahtseilen aufgehängt Lautsprecher schwirren mittels Propellerantrieb über den Köpfen des Publikums und erzeugen eine flirrende Klanglandschaft, in die das Ensemblestück "Voder" eingebettet ist.
Champ d'Action wurde 1988 vom Komponisten Serge Verstockt gegründet und gilt als das orginellste und experimentierfreudigste Ensemble für gegenwärtige Musik in Belgien. Neben reinen Konzertabenden veranstaltet das Ensemble spartenübergreifende Happenings in Museen und arbeitet dabei intensiv mit Komponisten, Elektronikern und MedienkünstlerInnen zusammen.
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VERSTEHEN DER MÄNNER DER FRAUEN
Mi, 22.11.2006, 19:30
Sammlung Essl - Lieferhof
Musikszenisch gefütterte Textperformance in einer Klanginstallation
Texte: Bodo Hell, Lisa Spalt
Komposition: Clemens Gadenstätter
Installation: Christoph Theiler
Gitarre: Jürgen Ruck
Regie: Renate Pitroff
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Im tönenden installativen Setting begegnen sie einander: Männer und Frauen und ihre Sprachkonserven. Da scheint ja dann alles schon drin zu sein, was man/frau übers Gegenüber wissen kann. In der Anwendung der sprachlichen Fertigteile aber stellt es sich schnell heraus: Jeder Treffer ein Widerspruch, jede Aussage ein logischer Bruch.
Muntere Verzweiflung am Thema mimen mündlich Bodo Hell, Renate Pittroff und Lisa Spalt. Christoph Theiler und Clemens Gadenstätter bedienen die rührbare Installation von Christoph Theiler.
Jürgen Ruck gibt kurze Grotesken zum Thema zum Besten.
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SIC TRANSIT GLORIA MUNDI
Mi, 06.12.2006, 19:30
Sammlung Essl - Lieferhof
Audio-visuelle Improvisationsperformance
Doris Steinbichler (A/MEX): Stimme, Violine, FX
Rafael Balboa (MEX): intervenierter 16mm Film
Manuel Trujillo (MEX): intervenierter 16mm Film
Aisel Wicab (MEX): handgearbeitete Dias
Georg Eisnecker (A): 16mm Filmperformance
Klaus Burger (D): Tuba, Cimbasso
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Die österreichisch-mexikanische Improvisationsgruppe "la Trinchera" ("der Schützengraben") arbeitet an der Schnittstelle von analogen und digitalen Medien mit einer aktionistischen Herangehensweise. So werden 16mm Filmloops während des Projizierens live verfremdet, ein Overheadprojektor wird mit Küchenutensilien - wie zum Beispiel Salatsieben oder Kristalltortenuntersetzern - bearbeitet und indivuell handgefertigte Dia-Kreationen kommen ebenfalls zum Einsatz.
Die Performancekünstlerin Doris Steinbichler erzeugt Klangräume durch ihre Stimme, die uns, im Loop mit einer Violine, in unbekannte Atmosphären entführen.
In der Österreichpremier dieses Projekts tritt Georg Eisnecker in einen kreativen Dialog mit "dem Schützengraben". Er begibt sich auf die Seite der Künstler, die im Schutz der Apparatur ihrer Kreativität "Feuer frei" geben.
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ADVENTKONZERT
Sa, 09.12.2006, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Susanne Pumhösl: Cembalo
Kosmische Musik von J.S. Bach und J.M. Hauer
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Der Wiener Zwölftonkomponist Josef Matthias Hauer (1883-1959) wählte einen bemerkenswerten Zugang zu Johann Sebastian Bachs Musik: er schrieb das gesamte Wohltemperierte Clavier dem Gehör nach ab. Susanne Pumhösl geht in diesem Programm der Frage nach, in welcher Weise die Musik Bachs auf das Schaffen Hauers wirkte und stellt einer Auswahl kontrapunktischer Werke Johann Sebastian Bachs die bizarren Zwölftonspiele Josef Matthias Hauers gegenüber.
Musikprogramm 2005
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strange worlds: Seltsame, merkwürdige, exotische Klangwelten: Das Musikprogramm der Sammlung Essl konzentriert sich 2005 auf aussergewöhnliche Musik jenseits des Mainstreams, die trotz ihrer Fremdartigkeit unmittelbar berühren und mitreißen kann. Zu erleben in den wunderbaren Baulichkeiten, die der Architekt Heinz Tesar geschaffen hat - dem Kunsthaus mit seinem vielfältigen Raumkonstrukten und dem imposanten SCHÖMER-HAUS.
Im Kunsthaus hören wir amerikanische Musik für Spielzeugklavier, lassen uns von Ramón González-Arroyo in ein akusmatisches Klangkino entführen, geniessen einen elektronischen Augen- und Ohrenschmaus im Bauch des Museums, versenken uns in die reiche Welt klassischer orientalischer Musik und erleben die Verschmelzung von akustischer Klarinette mit elektronischen Sinustönen.
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Das SCHÖMER-HAUS verlockt uns mit einer exemplarischen Aufführung von Karlheinz Stockhausens MANTRA und einem Streichquartettabend des Berliner KAIROS QUARTETTS, in dem Werke von Georg Friedrich Haas und Giorgio Netti gespielt werden.
Die jeweiligen Ausstellungen werden von eigens konzipierten Musikinstallationen begleitet, die das Kunsthaus mit einer spezifischen Klangaura erfüllen.
Alle Konzerte sind bei freiem Eintritt zugänglich.
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PIANO TOYS
Mi, 19.01.2005, 19:30
Sammlung Essl - Rotunde
American Music for Toy Piano
Werke von John Cage, Henry Brant & Vanessa Lann
Isabel Ettenauer: Toy Piano
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PIANO TOYS wurde speziell für die Ausstellung VISIONS OF AMERICA in der Sammlung Essl und die dortige Rotunde konzipiert. 4 amerikanische KomponistInnen aus 4 verschiedenen Generationen haben für Isabel und die Instrumente ihrer Toy Piano-Sammlung Werke komponiert. Den Ur- und Erstaufführungen von Henry Brant, Evan Johnson, Vanessa Lann und Stephen Montague werden Kompositionen von John Cage gegenübergestellt: seine beiden Originalwerke für Toy Piano sowie eine Realisation seiner "Music for Carillon" auf Spielzeugklavieren.
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L'ESPACE ACOUSMATIQUE
Mi, 23.02.2005, 19:30
Sammlung Essl - Großer Saal
Elektro-akustische Raummusik von Ramón González-Arroyo
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Die Akusmatik ist die Kunst der Projektion von Klängen im Raum. Ein wahrer Meister in diesem Fach ist der spanische Komponist Ramón González-Arroyo, der an diesem Abend exemplarische Werke seines vielschichtigen elektro-akustischen Oeuvres präsentieren wird. Der Große Saal der Sammlung Essl wird dabei in ein „Ohrenkino" verwandelt und durch einer Vielzahl von räumlich verteilten Lautsprechern zum Klingen gebracht.
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MANTRA
Sa, 02.04.2005, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Karlheinz Stockhausen's Meisterwerk für zwei Klaviere und Ringmodulatoren
Benjamin Kobler: Klavier
Frank Gutschmidt: Klavier
Bryan J. Wolf: Klangregie & Live-Elektronik
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Karlheinz Stockhausens MANTRA basiert auf einem motivisch-thematischen Grundkomplex, aus dem sich im Laufe einer Stunde ein unerhört reicher musikalischer Kosmos entfaltet. Wie eine religiöse Gebetsformel kehrt das Ausgangsmaterial ständig wieder, in immer neuen Façetten, Bruchstücken und Kombinationen. Durch die elektronische Verfremdung des Klanges wird eine Vervielfachung der Klang- und Wahrnehmungsebenen erzeugt, die den Hörer in andere Welten entrücken kann.
Die Aufführung dieses aussergewöhnlichen Werkes erfolgt durch Musiker aus dem engsten Kreis um Karlheinz Stockhausen, die das Werk mit dem Meister selbst erarbeitet haben.
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CHAIN_REACT_CHAIN_
Mi, 27.04.2005, 19:30
Sammlung Essl - Lieferhof
Ein (be)rauschendes Fest zum 5jährigen Bestehen der Konzertreihe react_chain_ mit internationalen Elektronikmusikern und Computerkünstlern:
castro /lisboa
hauf /berlin
jasch /luzern
kHz /vienna
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Ein elektronisches Fest für Ohren und Augen zum 5-jährigen Bestehen der Veranstaltungsreihe REACT_CHAIN_: Internationale Laptop-Musiker und Computerkünstler transformieren das industrielle Ambiente des Lieferhofes durch Musikperformances und Videoprojektionen in einen magischen ArtSpace. Sofa, Drinks & Snacks. Open End!
Ein Projekt im Rahmen des weltweiten Festivals HipChips der Electronic Music Foundation, New York. Die Sofa-Landschaft wurde freundlicherweise von der Kooperative das möbel zur Verfügung gestellt.
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KAIROS QUARTETT
Sa, 07.05.2005, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Streichquartette von Georg Friedrich Haas und Giorgio Netti
Wolfgang Bender & Chatschatur Kanajan: Violine
Simone Heilgendorff: Viola
Claudius von Wrochem: Violoncello
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Entrückte Klangwelten, die den gewohnten Sound eines Streichquartettes transzendieren, stehen im Zentrum dieses Konzertes, das vom Berliner KAIROS QUARTETT gespielt wird. Während Georg Friedrich Haas die Harmonik durch mikrotonale Oberton-Strukturen erweitert, geht es Giorgio Netti um das klangliche Aufbrechen des Streicherklangs durch geräuschhafte Spieltechniken.
Das KAIROS QUARTETT widmet sich seit seiner Gründung 1996 ausschließlich der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Richtungsweisende Kompositionen nach 1950 und Uraufführungen stehen im Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Kommunikative Offenheit ist Programm: es wird der enge Kontakt zu Komponisten gepflegt, wie auch - durch Workshops und Gesprächskonzerte - die Nähe zum Publikum.
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ORIENTAL NIGHT
Mi, 25.05.2005, 19:30
Sammlung Essl - Galerie
Meisterhaft gespielte klassische arabische und persische Musik
Gholamreza Safaverdi (Iran): Nay
Asim Al-Chalabi (Irak): Al-Oud
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Abdul Qadir Al-Muragi (1360-1435) war ein Oud-Spieler, Musiker und Musiktheoretiker, der in Bagdad, Samarkand und in anderen zentralasiatischen Städten tätig war. Er starb in der Stadt Herat in Chorassan. An diesem Abend werden der aus dem Irak stammende Oud-Virtuose Asim Al-Chalab und der aus Persien gebürtige Nay-Spieler Gholamreza Safaverdi Werke dieses Meisters und auch andere Kompositionen spielen: Als Beweis und als Erinnerung an die damalige Zeit, als diese beiden Länder offen und tolerant gegenüber verschiedenen Kulturen und Menschen waren.
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LOS GLISSANDINOS
Mi, 08.06.2005, 19:30
Sammlung Essl - Galerie #3
Ätherische Musik für Klarinette und Sinuswellen
Kai Fagaschinski (Berlin): Klarinette
Klaus Filip (Wien): Sinuswellen
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Die Konfrontation von akustischen Instrumenten mit Elektronik ist heutzutage nichts Neues mehr: aussergewöhnlich jedoch ist die subtile Verbindung von Klarinette mit Sinustönen, wie sie der Berliner Kai Fagaschinski und der Wiener Klaus Filip zelebrieren. Die zwischen Klarinette und Sinustönen entstehenden Schwebungen und Differenztöne sind neben dem sehr weiten Lautstärke- und Tonhöhenspektrum das wesentliche Merkmal von Los Glissandinos. Der Duo-Sound besteht aus transparenten, leisen Geräusch-Passagen, eng verwobenen Akkorden und flirrenden Klangwänden.
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DURBAN POISON
Mi, 17.08.2005, 19:30
Sammlung Essl - Garten
Erdige Bläsersounds treffen auf digitale Klangwelten
Klaus Burger: Tuba, Cimbasso, Muschel
Matthias Schneider-Hollek: Elektronik
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DURBAN POISON zeigt einen konstruktiven Ausweg aus der Sinnkrise des konventionellen Musikbetriebes auf. Energiegeladene Improvisationen und ausgeklügelte Ablaufpläne erteilen einer akademisch-anämischen Verhirnung von „Neuer Musik" wie auch einer banalen Repetitionskultur eine klare Absage. Freudvolle Grooves sowie warmhaftige Patterns, entstanden in der Siliziumwelt digitaler Abnormitäten, paaren sich mit sinnlichem Klangwirken und mikrotonalem Wunderweben eines analogen, gleichwohl aber hochvirtuosen Bläserknaben.
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SCAPHA
Mi, 14.09.2005, 19:30
Sammlung Essl - Lieferhof
Eine Performance auf einer überdimensionalen "long-string" Klangskulptur
Hilke Fährmann & Jürgen Schneider: Performance
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Die eigenartige Klangwelt langer Saiten wird durch SCAPHA hörbar und musikalisch nutzbar gemacht. Entstanden ist dadurch ein neues, eigenständiges Musikinstrument auf elektro-akustischer Basis. SCPAHA ist 10m lang und besitzt 14 Saiten. Diese werden an beiden Enden über ein elektrisches Tonabnehmer-System geführt. Der daraus resultierende stereophone Klang wird ohne weitere elektronische Verfremdung hörbar gemacht.
Die spieltechnische und musikalische Vielfalt von SCAPHA erzeugt einen eigentümlichen, ebenso archaisch wie orchestral anmutenden Klangreichtum. Seine dynamische Bandbreite reicht vom fast unhörbaren Zirpen der Flageoletts bis zum buchstäblichen Explodieren des Klangs, der noch Sekunden danach im Raum vibriert.
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WIREWORKS
Mi, 19.10.2005, 19:30
Sammlung Essl - Galerie #1
Multimediale Klangperformances für verkabelten Schlagzeuger und Elektronik,
präsentiert von Stephan Froleyks, Georg Hajdu und Karlheinz Essl.
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Die Auslotung von Grenzen und deren Überschreitung ist Thema dieser Konzertes, das einen virtuosen Schlagzeuger ins Zentrum stellt, der mit allerlei elektronischen Gerätschaften verkabelt ist.
StoryTeller - ein Gemeinschaftswerk des Schlagzeugers Stephan Froleyks und des Computermusikers Georg Hajdu - erzählt zwei buddhistische Märchen mit multimedialen Mitteln, wobei die Improvisation des als Märchenerzählers agierenden Schlagzeugers audiovisuell abgenommen und zahlreichen Prozessen unterworfen wird.
In el-emen' von Karlheinz Essl werden live gespielte Klänge des Schlagzeugs in einen elektronischen Teilchenbeschleuniger eingespeist, der die einzelnen Klangpartikel zu neuen Aggregaten verschmelzen lässt.
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WIEN MODERN - "Unter Strom"
So, 13.11.2005, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Ensemble Intégrales
Werke für Instrumentalensemble und Live-Elektronik von Philipp Maintz (UA), Yannis Kyriakides, Marko Ciciliani, Burkhard Friedrich und Wolfram Schurig
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Virtuose Perfektion, Innovation und Verantwortung gegenüber den Kompositionen verbinden sich beim Hamburger "Ensemble Intètrgales" mit Phantasie, Lebendigkeit und Vielfalt der Klangwelten. Von der enormen Bandbreite des Repertoires zeugen etliche CD-, Radio- und Fernsehproduktionen. Die undogmatische Haltung, stilistische Vielfalt, Virtuosität und nicht zuletzt Freude am Spiel teilen sich dem Publikum unmittelbar mit.
Mit den Komponisten, die die Musiker oft mehrfach zu neuen Werken inspirieren, verbindet "Ensemble Intètrgales" ein fortdauernder kreativer Dialog. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem auch der jungen Generation. So gelangt bei diesem Konzert ein Werk des Berliner Komponisten Philipp Maintz zur Uraufführung, das als Auftragswerk der Sammlung Essl für das SCHÖMER-HAUS komponiert wurde.
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BOMB VERSO RECTO
Mi, 16.11.2005, 19:30
Sammlung Essl - Galerie #5
Dada-Performance für Stimme, exotische Instrumente und Elektronik
Kamil Tchalaev: voice, monochord, shamisen, snag, kaval, bone flute, turntables, toy instruments, devices
Karlheinz Essl: computer, voice
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Die zufällige Begegnung zwischen einem ukrainischen Sänger und einem österreichischen Komponisten im Internet und der sich daraus ergebende künstlerische Austausch führte 2004 zu zwei Performances in der Pariser "Peniche Opera" - als klingendes Statement gegen den Wahnsinn des Krieges. Diese Zusammenarbeit findet an diesem Abend seine Fortsetzung und Erweiterung: Heterogene Klangwelten aus widersprüchlichen, oftmals verfeindeten Kulturen treffen in einem absurden Kontext aufeinander: als Ausdruck einer kraftvollen "arte povera" auf der Suche nach dem Kern der Dinge.
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ADVENTKONZERT
Sa, 10.12.2005, 19:30
SCHÖMER-HAUS
Jakob Obrecht: Missa "Sub tuum presidium"
Vokalensemble NOVA
Leitung: Colin Mason
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Zum 500. Todestag des flämischen Komponisten Jakob Obrecht singt das Vokalensemble NOVA seine weltberühmte, wenn auch kaum gespielte Missa "Sub tuum presidium". Das SCHÖMER-HAUS, dessen Akustik einer Kathedrale ähnelt, verwandelt sich an diesem Abend in einen spätgotischen Kirchenraum.
Eingebettet in diese bis zu siebenstimmige Messkomposition sind neben gregorianischen Choräle auch weitere Motetten von Obrecht, wodurch die fünf Propriumsteile zu einer vollständigen Marienmesse erweitert werden. Als eine der Jungfrau gewidmetete „Symphonie in Zahlen, eine Kathedrale des Klanges“ (van Crevel), wird hier der Versuch gewagt, alle vier Disziplinen des Quadrivium - Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie - in Klang zu vereinen.
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60x60
Mi, 14.12.2005, 19:30
Sammlung Essl - Großer Saal
60 Klangminiaturen zu jeweils 60 Sekunden von 60 KomponistInnen
Kuratiert von Robert Voisey (New York)
Video: Shimpei Takeda
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Letztes Jahr wurde im Internet ein Aufruf veröffentlicht, Werke mit einer Maximaldauer von 60 Sekunden für ein Konzertreihe und eine CD-Produktion mit aktuellster Musik einzureichen. Unzählige KomponistInnen haben sich an diesem Wettbewerb beteiligt, und aus den Einsendungen wurden 60 repräsentative Stücke ausgewählt. Diese bilden einen kompakten Querschnitt der internationalen Experimental- und Elektronikszene des Jahres 2004 - komprimiert auf die Dauer von exakt einer Stunde.
2004
21.01.2004 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- ELECTRIC SOLO!
- react_chain_01/04
- E-Gitarre & Elektronik
- Wiek Hijmans (NL): E-Gitarre, Devices
25.02.2004 (Sammlung Essl - Galerie #1)
- THE FLUTE EXPERIENCE
- react_chain_02/04
- Flöte & Elektronik
- Carin Levine (USA): Flöten
- Georg Bönn (UK/D): Computer, Elektronik
20.03.2004 (SCHÖMER-HAUS)
- EX ORIENTE LUX
- Ensemble Wiener Collage, Ltg: René Staar
- Werke von Anestis Logothetis, Iannis Xenakis, Wladimir Pantchev, Simeon Pironkoff, Zdzislaw Wysocki und René Staar
14.04.2004 (Sammlung Essl - Galerie #1)
- WINDCRAFT
- react_chain_04/04
- Blockflöte & Elektronik
- Helge Stiegler (A): Blockflöten, Elektronik
01.05.2004 (SCHÖMER-HAUS)
- DAIDALIA
- K & K Experimentalstudio
- Multimedia-Oper von Anestis Logothetis
12.05.2004 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- CLARELECTRIC
- react_chain_05/04
- Klarinetten & Elektronik
- Petra Stump (A): Klarinetten
- Heinz-Peter Linshalm (A): Klarinetten
- Bernd Oberlinninger (A): Elektronik
17.06.2004 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- VOCES SPONTANE & KARLHEINZ ESSL
- Raum-Klang-Interventionen für Stimmen, Blockflöte und Elektronik
- Johann Leutgeb: Stimme, Bewegung
- Katharina Lugmayer: Blockflöte, Bewegung
- Karin Schneider-Rießner: Stimme, Bewegung
- Karlheinz Essl: Computer & Electronics
23.06.2004 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- VIDEONCELLO
- react_chain_06/04
- Violoncello & Video
- Anton Lukoszevieze (UK): Violoncello, Video
28.07.2004 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- KLANGREISE
- Improvisationen für Didgeridoo, Tuba und Elektronik
- Klaus Burger (D): Didgeridoo, Tuba, Cimbasso, Conch Shell
- Karlheinz Essl: Computer & Electronics
25.08.2004 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- VISIONARY SPIRITS
- react_chain_08/04
- Saxophon & Elektronik
- Tanja Feichtmair: Saxophon, Bassklarinette
- Josef Novotny: Elektronik
13.09.2004 (SCHÖMER-HAUS)
- À TROIS - SEUL
- Katalogpräsentation ST. STEPHAN
- Orpheus Trio Wien
22.09.2004 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- TUBASOON
- react_chain_09/04
- Tuba & Elektronik
- Melvyn Poore (UK/D): Tuba, Elektronik
- Werke von Melvyn Poore
20.10.2004 (SCHÖMER-HAUS)
- TRITON JAZZ
- Eröffnungsevent VISIONS of AMERICA
- Julia Siedl: piano
- Gregor Siedl: sax
- Bernhard Osanna: bass
- Gottfried Schnürl: drums
27.10.2004 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- NAKED MIND
- react_chain_10/04
- Stimme, Elektronik & Video
- Didi Bruckmair: Stimme, Video, Performance
- Michael Strohmann: Elektronik
- Michaela Schwentner: Live-Video
30.10.2004 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- BRIDGES
- jazz.kunst.live / ORF
- Roland Batik: piano
- Woody Schabata: mallets
- Heinrich Werkl: bass
10.11.2004 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- MUSIC.LAB
- react_chain_11/04
- Zeitgenössische Amerikanischen Musi
- Petra Ackermann & Andrew Jezek: Viola
- Petra Stump & Heinz-Peter Linshalm: Klarinetten
- Sylvie Lacroix: Flöten, Komposition
- Ming Wang: Pipa, Zheng, Komposition
14.11.2004 (SCHÖMER-HAUS)
- WIEN MODERN
- Ensemble XX. Jahrhundert, Dir: Peter Burwik
- Werke von Mark Applebaum (Uraufführung eines Kompositionsauftrages der Sammlung Essl), Johannes Maria Staud und anderen
24.11.2004 (Sammlung Essl)
- BAITRUNNER
- Peter Panayi (AUS): guitar & bouzouki
- David Ender (A): basses
- Elisabeth Flunger (I): drums & percussions
04.12.2004 (SCHÖMER-HAUS)
- ADVENTKONZERT
- Amber Trio Jerusalem
- Lior Kretzer: Klavier
- Uri Dror: Violine
- Michael Croitoru-Weissmann: Violoncello
- Kammermusik von Haim Alexander, Alexander Zemlinsky und Arnold Schönberg
15.12.2004 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- VISSAGE
- react_chain_12/04
- Inside-Flute & Elektronik
- Cordula Bösze: Flöte
- Klaus Hollinetz: Elektronik & Klangprojektion
2003
15.01.2003 (Sammlung Essl - Depot)
- NECESSITÀ D'INTERROGARE IL CIELO
- react_chain_01/03
- Gesamtaufführung von Giorgio Netti's Saxophonzyklus
- Marcus Weiss (Basel): Saxophon
08.03.2003 (SCHÖMER-HAUS)
- NICHTS
- von Georg Friedrich Haas
- Georg Friedrich Haas: Klavier
- Klaus Burger: Kontrabasstuba
- Elisabeth Flunger: Schlagzeug
19.03.2003 (Sammlung Essl - Rtounde)
- JOURNEYS IN SOUND
- react_chain_03/03
- Lawrence Casserley (London): computer, live-electronics, voice
02.04.2003 (Sammlung Essl - Depot)
- SPACIAL EDITION SPECIAL
- Videoinstallation / Musikperformance
- Franz Hautzinger: Viertelton-Trompete
- Karlheinz Essl: Computer & Electronics
09.04.2003 (Sammlung Essl - Galerie)
- DISORDERED SYSTEMS
- react_chain_04/03
- Konzert / Installation
- Gunter Schneider & Barbara Romen: prärparierte Gitarren
10.05.2003 (SCHÖMER-HAUS)
- STIMMUNG
- von Karlheinz Stockhausen
- Ensemble <belcanto> (Frankfurt)
- Leitung: Dietburg Spohr
17.05.2003 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- LIVING IN ISTANBUL
- react_chain_05/03
- Konzert / Performance
- Erdem Helvacioglu Project (TR)
28.06.2003 (Sammlung Essl - Garten)
- BELGRADEYARD SOUND SYSTEM
- react_chain_06/03
- DJ Live Act
- Relja Bobic & Goran Simonoski (Serbia): turntables
02.07.2003 (Sammlung Essl - Galerie #1)
- BLOODY HONEY
- João Castro Pinto (PT): computer & electronics
- Karlheinz Essl (A): computer & electronics
02.08.2003 (Sammlung Essl - Depot)
- VOICEMUTATOR
- react_chain_08/03
- Sound/Video/Performance
- Milena Iossifova (BG): voice, computer, electronics, devices
- s.monk: live cam
- Lukas Gruber : live video processing
13.09.2003 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- THE ABSTRACT MONARCHY TRIO
- react_chain_09/03
- Meta-Improvisationen
- Zsolt Söres (HU): E-Viola, Electronics
- Zsolt Kovacs (HU): E-Gitarre, Drums, Electronics
- Franz Hautzinger (A): Viertelton-Trompete
20.09.2003 (Sammlung Essl - Kleiner Saal)
- Sandy Lopicic Orkestar
- Lange Nacht der Museen
- Live-Übertragung auf Ö1
- Konzert im Rahmen der Ausstellung BLUT & HONIG
22.10.2003 (Sammlung Essl - Depot)
- LIGHTINGALE
- react_chain_10/03
- Sound/Video/Performance
- Se-Lien Chuang: Visuals & Yan-Zin
- Andreas Weixler: Computer & E-Gitarre
09.11.2003 (SCHÖMER-HAUS)
- WIEN MODERN 2003
- Werke von Thomas Heinisch (UA), Arvo Pärt, Michael Mautner
und Sarunas Nakas
- Ensemble "die reihe"
- Dirigent: Gottfried Rabl
12.11.2003 (Sammlung Essl - Lieferhof / Depotgutverteiler)
- ON THE MOVE
- react_chain_11/03
- Klang/Raum/Performance mit dem Ensemble Voces Spontane
- Johann Leutgeb: Stimme, Bewegung
- Katharina Lugmayer: Blockflöte, Bewegung
- Karin Schneider-Rießner: Stimme, Bewegung
- Leitung: Sibyl Urbancic
15.11.2003 (Sammlung Essl - Lieferhof / Depotgutverteiler)
- 115. aktion von hermann nitsch
- für 20 akteure und 9 musiker
22.11.2003 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- CARL MEYER REMIX
- Video/Sound/Performance
- ZONE: live video
- thilges3: live sound
- Karlheinz Essl: live sound
02.12.2003, 18.00 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- KLANG - BILDER - RÄUME
- Neue Musik für Zeitgenossen
- SchülerInnen der Musikschule Klosterneuburg
- Werke von Ligeti, Zender, Boulez, Kurtág, Neuwirth, Diendorfer, Kratochwil, Lutoslawski, Crow, Schabata, Dick, Messiaen, Harvey, Crow u.a.
- Künstlerische Leitung: Christian Diendorfer
02.12.2003, 20.00 (Sammlung Essl - Depot)
- STREAMING
- react_chain_12/03
- Raummusik für 4 Instrumentalgruppen von Karlheinz Essl
- SchülerInnen der Musikschule Klosterneuburg
- Leitung: Karlheinz Essl
13.12.2003 (SCHÖMER-HAUS)
- ADVENTKONZERT
- Werke von J.S. Bach und Gerhard Schedl
- Christian Altenburger: Violine
- Eszter Haffner: Viola
- Patrick Demenga: Violoncello
- Christiane Karajeva: Klavier
2002
16.01.2002 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- TIME OUT
- react_chain_01/02
- Sound/Video-Performance
- Boris S. Hauf: saxophone & electronics; dieb13: turntables; Billy Roisz: video camera & video mixer
13.02.2002 (Sammlung Essl - Depot)
- OUT OF TIME
- react_chain_02/02
- Kompositionen mit Sound und Visuals von und mit Phill Niblock (New York)
16.02.2002 (SCHÖMER-HAUS)
- MUSICA RESERVATA
- Alte und Neue Musik für Gambenkonsort von Byrd, Senfl, Gibbons, Purcell, Bartók und Guy Garnett (UA)
- Markus Tapio, Elisabeth Kurz: Diskantgambe; Marcy Jean Bölli: Altgambe; Mark Levy, Lynn Tetenbaum: Bassgambe
03.04.2002 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- OHR DE COLOGNE
- react_chain_04/02
- Musikalische Raum-Erkundungen
- Thomas Witzmann (Köln): Percussion & Klangobkejte und Frank Gratkowski (Köln): Saxophon & Klarinette
20.04.2002 (SCHÖMER-HAUS)
- DUNKLE MUSIK
- Werke für Schlagzeugensemble von Hespos, Rihm und HP Platz (UA)
- Studio Percussion graz
15.05.2002 (Sammlung Essl - Rotunde)
- BLIND DATE
- react_chain_05/02
- Musikalische Annäherungsversuche
- Margarete Jungen (Wien): Vocals & Ute Völker (Wuppertal): Akkordeon
26.06.2002 (Sammlung Essl - Rotunde)
- MOUSE/TRAP
- react_chain_06/02
- Klang/Maschinen/Interaktion
- Mark Applebaum (San Francisco): sound sculpture, live performance
28.+29.06.2002 (SCHÖMER-HAUS)
- DISTANCE OF THE MOON
- Tanzperformance von Bernd R. Bienert
- Bernd. R. Bienert: Choreographie, Inszenierung, Lichtdesign
- Martina Haager, Kun Chen Shih, Karin Steinbrugger: Tanz
- Karlheinz Essl: Musik
- Amanda Freyer: Kostüme
- Peter Rezak: Licht
14.08.2002 (Sammlung Essl - Großer Saal)
Dieses Konzert musst wegen des Jahrhundert-Hochwassers abgesagt werden!
- JAZZ.KUNST.LIVE
- react_chain_08/02
- Ein Abend der Gegensätze
- Gerald Preinfalk: Saxophon
- Dimitrios Polisoidis: Viola, Violine
- Gregor Hilbe: Percussion, Elektronics
11.09.2002 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- LULL
- react_chain_09/02
- Kollektiv-Improvisationen
- Tanja Feichtmair: Saxophon, Bassklarinette
- Josef Novotny: Electronics
- Ulli Winter: Violoncello
- Fredi Pröll: Schlagzeug
05.10.2002 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- YOO DOO RIGHT
- Musikperformance im Rahmen der "Langen Nacht der Museen"
- Jack Hauser: Vocals
- David Ender: Bass
- Peter Panayi: E-Guitar
- Elisabeth Flunger: Drums
- Karlheinz Essl: Computer
09.10.2002 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- LALELOO
- react_chain_10/02
- Loops and more...
- Bernhard Lang: Sampler, Computer, Synthesizer, Electronics
- Robert Lepenik: Tapes, Loops, Gitarre, Electronics
- Edda Strobl: Visuals
16.11.2002 (SCHÖMER-HAUS)
- LEVELS
- Uraufführung des Komponistenkollektivs Gegenklang (Reinhard Fuchs, Miguel Gálvez-Taroncher, Gerald Resch, Marcel Reuter, Jorge Sánchez-Chiong, Aliser Sijaric, Johannes Maria Staud & Robert M. Wildling)
- Kompositionsauftrag der Sammlung Essl
In Kooperation mit dem Festival WIEN MODERN
- Collegium Novum Zürich
- Romain Bischoff: Bariton
- Christian Weber: Kontrabass
- Miguel Gaspar: Tanz
23.11.2002 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- LISTENING LOUNGE
- Turntables meet Computer
- Im Rahmen des Festes "3 JAHRE SAMMLUNG ESSL"
- DJ Scale: Turntables, CD Players
- Karlheinz Essl: Computer, Electronics
04.12.2002 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- REALITY.FLOW
- react_chain_12/02
- Soloperformance
- Dror Feiler: Saxophon, Computer, Electronics
14.12.2002 (SCHÖMER-HAUS)
- ADVENTKONZERT
- Frühgotische Vokalmusik zur Weihnachtszeit
- Werke von Perotinus und anderen
- Vokalensemble NOVA (Ltg. Colin Mason)
2001
24.01.2001 (Sammlung Essl - Rotunde)
- MECHANIQUE(S)
- react_chain_01/01
- Hans Tammen (New York): endangered guitar, Dafna Naphtali (New York): voice & sound processing, Karlheinz Essl: computer
07.02.2001 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- UNCHAINED
- Margarete Jungen: voice, Boris S. Hauf: saxophone & computer, Karlheinz Essl: computer
14.02.2001 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- DACHTE MUSIK
- react_chain_02/01
- Franz Hautzinger: Trompete, Radu Malfatti: Posaune, Gunter Schneider: Gitarre, Burkhard Stangl: Gitarre
10.03.2001 (SCHÖMER-HAUS)
- HEAVEN...
- Werke von Machaut/Birtwistle, Yung, Klaus Huber, Ockeghem/Birtwhistle
- Ensemble "szene instrumental" (Graz); Dir: Wolfgang Hattinger
16.03.2001 (Sammlung Essl)
- KLANGNETZE
- Abschlusskonzert in der Sammlung Essl
21.03.2001 (Sammlung Essl - Rotunde)
- JOY OF TOY
- react_chain_03/01
- Werke von Cage, Herndler, Montague et al.
- Isabel Ettenauer: toy piano
18.04.2001 (Sammlung Essl - Depot)
- MULTIPLE SPACE
- react_chain_04/01
- art performance by Akemi Takeya
- Music by Christian Fennesz
28.04.2001 (SCHÖMER-HAUS)
- MIKROPHONIE
- Live-Elektronische Werke von Karlheinz Stockhausen
- Ensemble "Mikrophonie" (Belgien); Centre Recherche Musique (Liège)
29.04.2001 (Sammlung Essl - Kleiner Saal)
- USUS FRUCTUS
- Musikalischer Kehraus zur FALLOBST Ausstellung
- Arne Deforce (Gent): Cello & Live-Elektronik, Richard Barrett (Amsteram): Sampler, Karlheinz Essl: Computer
23.05.2001 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- THE LIGHT AND THE DARK
- Improvisationskonzert im Rahmen der Ausstellung DREAMTIME - Zeitgenössische Aboriginal Art
- Ute Völker (Wuppertal): Akkordeon, Karlheinz Essl: Computer & Elektronik
30.05.2001 (Sammlung Essl - Rotunde)
- ALEA IACTA EST?
- react_chain_05/01
- Alte und Neue Musik, gespielt und improvisiert
- René Clemencic: Orgelpositiv, Clavichord, Flöten
27.05.2001 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- JAZZ.KUNST.LIVE
- Musikperformance im Rahmen der Ausstellung DREAMTIME - Zeitgenössische Aboriginal Art
- Max Nagl: saxophon, electronics
- Steve Heather (Melbourne): amplified cactus, drums, objects
- Josef Novotny: synthesizer, electronics
- Robbie Avenaim (invisible guest, Melbourne): tapes
01.08.2001 (Sammlung Essl - Depot)
- AB ORIGINE
- react_chain_08/01
- Musikperformance im Rahmen der Ausstellung DREAMTIME - Zeitgenössische Aboriginal Art
- Petra Ackermann: Viola; Bernd Thurner: Schlagzeug
19.09.2001 (Sammlung Essl - Ausstellungshalle)
- WALKABOUT
- react_chain_09/01
- Soloperformance im Rahmen der Ausstellung DREAMTIME - Zeitgenössische Aboriginal Art
- Bertl Mütter: Posaune, Stimme, Euphonium
29.09.2001 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- TRAUMPFADE
- Musikperformance im Rahmen der Ausstellung DREAMTIME - Zeitgenössische Aboriginal Art
- Peter Panayi: e-guitar, devices, clap sticks
- Elisabeth Flunger: trash
- Karlheinz Essl: computer, soundscape, ocean drum
31.10.2001 (Sammlung Essl - Depot & Depotgutverteiler)
- VÖGELIFREI
- react_chain_10/01
- Performance mit Tanz, Video und Musik im Rahmen des Projektes Kopfwelten.ADOLF WÖLFLI
- Created and performed by LUX*FLUX
- David Ender, Jack Hauser, Inge Kaindlstorfer, Annette Pfefferkorn
21.11.2001 (Sammlung Essl - Depot)
- 999 x (10^ 95)
- react_chain_11/01
- Video-Oper von Matthew Ostrowski (New York) im Rahmen des Projektes Kopfwelten.ADOLF WÖLFLI
- Matthew Ostrowski: electronics
- Benton-C Bainbridge: video
- Stephie Büttrich: vocals
- Chris Nelson: vocals
24.11.2001 (SCHÖMER-HAUS)
- WIEN MODERN - Hidden Voices
- Werke von Konrad Rennert (Kompositionsauftrag des SCHÖMER-HAUSES), Ramón González-Arroyo und Jonathan Harvey
- Ensemble 20. Jahrhundert; Dir: Peter Burwik
08.12.2001 (SCHÖMER-HAUS)
- ADVENTKONZERT
- Bläserquintette von Schönberg, Kühr und Ligeti
- quintett.wien
2000
26.01.2000 (Sammlung Essl - Rotunde)
- ELEKTRONISCHE KLANGREAKTIONEN
- react_chain_01/00
- Jochen Bohnes (electronics), Karlheinz Essl (electronics)
19.02.1999 (SCHÖMER-HAUS)
- NUIT ESPAGNOLE
- Ensemble 20. Jahrhundert (Wien), Dir: Peter Burwik
- Werke von Pagh-Paan, González-Arroyo, Sciarrino, Burt
23.02.2000 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- EFZEG
- react_chain_02/00
- Boris Sinclair Hauf (saxophone, computer), Martin Siewert (e-guitar, lapsteel, electronics), Burkhard Stangl (e-guitar, acoustiv guitar), Dieb 13 (turntables)
29.03.2000 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- RAUMRESONANZEN
- react_chain_03/00
- Werner Dafeldecker (electronics), Uli Fussenegger (double bass)
01.04.2000 (SCHÖMER-HAUS)
- EINKREISUNG
- Studio Percussion graz, Leitung: Günter Meinhart
- Werke von Hölszky, Pepl, Xenakis
26.04.2000 (Sammlung Essl - Rotunde)
- EPHEMERA
- react_chain_04/00
- Matthew Ostrowski (New York): computer, electronics; Stephie Büttrich (Amsterdam): voice
10.05.2000 (Sammlung Essl - Rotunde)
- THE ELECTRIC CELLO
- react_chain_05/00
- Arne Deforce (Gent): electric cello, electronics
- Karlheinz Essl: computer
22.06.2000 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- DAS MINIMUM
- react_chain_06/00
- Ein-Mann-Musiktheater mit minimalen Mitteln (Streichholzschachteln, Waldteufel, Vogelpfeifen, Luftballons, Darabukka und Casio-Spielzeugorgel) von Thomas Witzmann (Köln)
22.06.2000 (Sammlung Essl - Ganzes Haus)
- MUSEUMSNACHT
- Freie Improvisationen mit Boris S. Hauf (Saxophon, Computer), Martin Siewert (E- Gitarre), Thomas Witzmann (Schlagzeug), Jack Hauser (Theremin), David Ender (Schreberinstrumente) und Karlheinz Essl (Computer)
01.07.2000 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- ©RUDE
- Musikperformance mit Didi Bruckmayer (vocals), Elisabeth Flunger (percussions) und Karlheinz Essl (computer)
05.07.2000 (Sammlung Essl - Skulpturengarten)
- HARE & BELL (DUB)
- react_chain_07/00
- Performance von Jack Hauser (Wien) und Oleg Soulimenko (Moskau)
16.08.2000 (Sammlung Essl - Terasse)
- FERRAGOSTO
- react_chain_08/00
- Schlagzeug-Soloperformance von Elisabeth Flunger
10.09.2000 (Sammlung Essl - im ganzen Haus)
- PUBLIC ATTACK
- react_chain_09/00
- Musikalische Aktionen zwischen Performance, Konzert und Installation: drei herumstreifenden Posaunisten und ein stationärer Elektroniker perforieren den sonntäglichen Ausstellungsbetrieb. Mit Mike Svoboda (Tübingen), Bertl Mütter (Wien), Werner Puntigam (Linz) und Karlheinz Essl (Klosterneuburg): Elektronik
01.11.2000 (Sammlung Essl - Depot)
- [bracket] #3
- Improvisationskonzepte mit Gene Coleman (Bassklarinette), Burkhard Stangle (E-Gitarre) und Werner Dafeldecker (Elektronics)
In Kooperation mit dem Festival WIEN MODERN
03.11.2000 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- JAZZ-ZEIT
- Improvisationskonzert mit Bertl Mütter (Posaune, Stimme), Adelhard Roidinger (Kontrabass, Elektronik) und Karlheinz Essl (Computer)
In Kooperation mit der Zeitschrift JAZZ-ZEIT und Ö1
08.11.2000 (Sammlung Essl - Lieferhof)
- [bracket] #4
- Elektronische Improvisationen mit Helge Hinteregger (Sampler), Christof Kurzmann (Computer), Jack Hauser (Theremin, MS20), Dieb13 (Turntables)
In Kooperation mit dem Festival WIEN MODERN
15.11.2000 (Sammlung Essl - Großer Saal)
- [bracket] #2
- Konzeptimprovisationen mit FURT (NL/UK), mit Richard Barrett (Computer) und Paul Obermayer (Keyboards)
In Kooperation mit dem Festival WIEN MODERN
18.11.2000 (SCHÖMER-HAUS)
- WIEN MODERN 2000
- Ensemble Recherche (Freiburg)
- Werke von Alessandro Melchiorre, Beat Furrer, Georg Friedrich Haas und Emilio Pomàrico
In Kooperation mit dem Festival WIEN MODERN
22.11.2000 (Sammlung Essl - Kleiner Saal)
- [bracket] #1
- Soloabend Anne LaBerge (Flöte und Live-Electronik)
In Kooperation mit dem Festival WIEN MODERN
9.12.2000 (SCHÖMER-HAUS)
- ADVENTKONZERT
- Werke von Ravel, Schönberg, Webern und Berg
Christian Altenburger (Violine), Patrick Demenga (Violoncello), Christiane Karajeva (Klavier)
1999
7.3.1999 (SCHÖMER-HAUS)
- E-MOTION
- Elision Ensemble (Australien)
- Werke von Barrett, Whiticker, Feldmann, Ferneyhough
10.4.1999 (SCHÖMER-HAUS)
- NOTRE DAME
- Vokalensemble NOVA (Wien), Dir: Colin Mason
- Werke von Machaut, Vitry, Royllart
5.11.1999 (Sammlung Essl)
- pFLUG
- Ambience for sound scape, live electronics and live-generated video
- by Karlheinz Essl
- Karlheinz Essl, Christian Fennesz, Peter Rehberg, Zeitblom (computer), Tanja Diezmann (video)
24.11.1999 (Sammlung Essl - Rotunde)
- AT THE EDGE...
- Freie Improvisationsformen
- Boris S. Hauf (sax), Martin Siewert (git) Karlheinz Essl (electronics)
27.11.1999 (SCHÖMER-HAUS)
- WIEN MODERN - "Riten.Mythen"
- Ensemble SurPlus (Freiburg), Dir: James Avery
- Werke von Suppan, Mack, Xenakis, Steinke, Schurig
28.11.1999 (Sammlung Essl - Depot)
- KLANG/RAUM
- react_chain_11/99
- Klang/Raum-Performance in einem leeren Depot der Sammlung Essl
- Boris S. Hauf (sax), Franz Hautzinger (tp), Mike Svoboda (tmb); Karlheinz Essl (light design)
15.12.1999 (Sammlung Essl - Kleiner Saal)
- THE ELECTRIC CLAVICHORD
- react_chain_12/99
- Manon-Liu Winter (Wien): elektrisch verstärktes Clavichord
- Werke von Jungwirth, Ablinger, Couperin, Kagel, Glass, Malfatti
18.12.1999 (SCHÖMER-HAUS)
- ADVENTKONZERT
- EOS-Quartett (Wien)
- Werke von Zemlinsky, Schönberg
30.12.1999 (Sammlung Essl - Rotunde)
- THE END
- Solo-Computer-Performance by Karlheinz Essl
1998
21.2.1998
- IN THE CAGE
- Multimediale Raumperformance mit Tanz, Puppenspiel, Licht und Musik nach Werken von John Cage (Gesamtkonzept: Karlheinz Essl)
- mit: Rose Breuss, Christoph Bochdansky, Philipp Harnoncourt, Johannes Marian, Jeffrey Krieger, Elisabeth Flunger, Sylvie Lacroix, Karl Petermichl, Karlheinz Essl
4.4.1998
- HÖRGÄNGE
- ENSEMBLE ON LINE VIENNA, Dir: Simeon Pironkoff
- Werke von Sollfelner, Coleman, Pironkoff, Suppan, Baca-Lobera
7.10.1998
- fLUX
- Eine musikalische Raumerforschung
- mit: Mary Oliver, Sylvie Lacroix, Gene Coleman, Richard Barrett, Karlheinz Essl, Karl Petermichl
14.11.1998
- WIEN MODERN - "An den Rändern Europas"
- Ensemble "die reihe" (Wien), Dir: Robert HP Platz
- Werke von Platz, Baltakas, Frounberg
12.12.1998
- ADVENTKONZERT
- Orpheus Trio Wien
- Werke von J.S. Bach, W.A. Mozart, Schönberg
1997
15.2.1997
- À LA RECHERCHE DU TEMP PERDU
- ensemble recherche (Freiburg)
- Werke von Palestrina, Koenig, Dunstable, Furrer, Picforth/Schöllhorn, Pesson, Dufay, Spahlinger
19.4.1997
- FALLSTUDIEN
- ensemble neue musik - wien, Dir: Clemens Gadenstätter
- Werke von Finnendahl, Gadenstätter, Böhm
22.11.1997
- WIEN MODERN - "voices * words"
- Ensemble 20. Jahrhundert, Dir: Peter Burwik
- Werke von Varèse, Clarke, Gubaidulina, Dusapin
13.12.1997
- ADVENTKONZERT
- Altenburger, Adorján, Schmid, Bartolomey, Formenti
- Werke von Schönberg, Webern, Berg
1996
9.3.1996
- HÖRGÄNGE
- Ensemble 20. Jahrhundert, Dir: Peter Burwik
- Werke von Hurel, Jarrell, Sotelo, Platz
15.6.1996
- SCYLLA & CHARYBDIS
- trio accanto (Freiburg)
- Werke von Carlevaro, González-Arroyo, Cage
23.11.1996
- WIEN MODERN - "Fremde Welten"
- Klangforum Wien, Dir: Pascal Rophé
- Werke von Barrett, Mundry, Jarrell
14.12.1996
- ADVENTKONZERT
- Lacroix, Summereder, Flieder, Flieder, Landkammer
- J.S. Bach: Musicalisches Opfer
1995
25.2.1995
- GRENZENLOS
- Ensemble 2001 (Wien), Dir: Nader Mashayekhi
- Werke von Barrett, Mundry, Melchiorre, Dusapin
13.5.1995
- O ROSA BELLA
- Clemencic Consort (Wien), Dir: René Clemencic
- Parodien, Kontrafakturen & Bearbeitungen von John Dunstable's "O rosa bella", zusammengestellt nach den Quellen von Karlheinz Essl
12.11.1995
- WIEN MODERN - "Musik aus Italien"
- Klangforum Wien, Dir: Rupert Huber
- Werke von Melchiorre, Maderna, Coral, Gentilucci, Stankovski
16.12.1995
- ADVENTKONZERT
- Lacroix, Flieder, Mossyrsch
- Werke von Debussy, Ravel, Jolivet
1994
22.1.1994
- MORTON FELDMAN PROJEKT
- Klangforum Wien, Dir: Rupert Huber
- Werke von Morton Feldman
12.3.1994
- RAUM UND KLANG
- Arnold Schoenberg Chor (Wien), Dir: Erwin Ortner
- Werke von Schütz, Cerha, Scelsi, Haubenstock-Ramati, Nono
11.6.1994
- FÜR MARIE PAULA - * 26.9.1993
- Chr. Muthspiel, W. Muthspiel, Molinari, Herbert, Haddad
- Konzertante Rauminstallation für das SCHÖMER-HAUS von Christian Muthspiel
5.11.1994
- WIEN MODERN
- Klangforum Wien, Dir: Olivier Cuendet
- Werke von Lachenmann, González-Arroyo, Lopez
10.12.1994
- ADVENTKONZERT
- Ensemble Lacroix/Summereder
- J.S. Bach: Die Kunst der Fuge
1993
27.2.1993
- MUSIK - LICHT - RAUM
- Mitglieder des Klangforum Wien
- Werke von Ferneyhough, González-Arroyo, Essl, Winkler, Hauser
18.9.1993
- GIACINTO SCELSI - DER MAGISCHE KLANG
- Klangforum Wien, Dir: Beat Furrer
- Werke von Giacinto Scelsi
14.11.1993
- WIEN MODERN
- Klangforum Wien, Dir: Arturo Tamayo
- Werke von Haubenstock-Ramati, González-Arroyo, Delás, Haas
18.12.1993
- ADVENTKONZERT
- Altenburger, Schmid, Bartolomey, Larcher
- Olivier Messiaen: Quatuor pour la Fin du Temps
- Reinhold Schneider: Die dunkle Nacht des heiligen Johannes vom Kreuz (Lesung: Julia Stemberger)
1992
28.2.1992
- ZUR SPRACHE GEBRACHT...
- Ensemble 86
- Werke von Schönberg, Essl
10.6.1992
- DAS JAHRZEHNT DER MALEREI
- Szépmüvészeti Muzéum Budapest
- Klangforum Wien
- Werke von Haubenstock-Ramati, Furrer, Essl
22.11.1992
- WIEN MODERN
- Ensemble "die reihe", Dir: Friedrich Cerha
- Werke von Ruggles, Ives, Cerha, Xenakis
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