MARKUS PRACHENSKY
1932 – 2011
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„Rot ist die Farbe meines Lebens“
Markus Prachensky
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Aus Anlass seines Todes hat die Sammlung Essl eine Gedächtnisausstellung in Wertschätzung des Werkes von Markus Prachensky eingerichtet. Ab 28.07.2011 im Foyer des Essl Museums.
Der Künstler Markus Prachensky gilt als eine der führenden Persönlichkeiten der öster- reichischen Avantgarde. Anfangs streng geometrisch und von Piet Mondrian beeinflusst, entwickelt Prachensky ab 1956 seine typische Bildsprache. In diesem Jahr gründet er gemeinsam mit Wolfgang Hollegha, Josef Mikl und Arnulf Rainer die Künstlergruppe „St. Stephan” deren Hauptförderer Monsignore Otto Mauer ist. Wenig später, im Jahr 1959, kommt es Theater am Fleischmarkt in Wien zu einer ersten Vorführung der „Peinture liquide”, bei der Prachensky mehrere hundert Liter rote Farbe über eine aufrechte Wand gießt. Entsprechend der formalen Expression, setzt der Künstler jahrelang nur ein vehementes,
zur Auseinandersetzung zwingendes Rot ein. Später erweitert er die Malpalette um die Farben Grün, Violett, Schwarzbraun und Gelb. Grundelemente vieler seiner Bilder sind dabei aufrechte Balken mit quer darübergelegten Farbschichtungen.
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Korsika Bebop, 2008
Acryl auf Leinwand
190 x 140 cm
© Sammlung Essl Privatstiftung
Foto: Nikolaus Korab
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Swing de Provence, 2007
Acryl auf Leinwand
160 x 210 cm
© Sammlung Essl Privatstiftung
Foto: Archiv Sammlung Essl
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2007, anlässlich seines 75. Geburtstages, richtete das Essl Museum gemeinsam mit dem Künstler die Ausstellung >PRACHENSKY. FRÜHE UND SPÄTE WERKE< ein.
Günther
Oberhollenzer in Erinnerung an Markus Prachensky
Pressebilder
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updated: 09.08.2011
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